#kikunst #erinnerungskultur
00:00 - 03:41 Pesthauch der Macht
03:41 - 06:38 Der nette Mann vom KZ
06:38 - 09:36 Wir wollen keine Waffen SS
09:36 SS-Frau ohne Uniform
Hierbei handelt es sich um AI Music (aimusicio), die anhand historischer Fakten das Grauen des Demozid widerspiegelt und das moralische Dilemma aufzeigt in dem sich Menschen auch als politische Gefangene befunden haben, die als Opfer zu Tätern wurden. Dabei handelt es sich nicht um sog. KI-Grütze, weil das kein geistloser Brainrot ist und auf Qualität geachtet wurde, um damit eine Botschaft zu vermitteln, die entgegen allem manipulativen Müll eine digitale Erinnerungskultur darstellt. So weigerte sich die Weberin Hilde Lohbauer in der Kriegswirtschaft zu arbeiten und wurde deswegen in mehrere KZ verfrachtet, wo sie als Kapo ein Funktionshäftling war. Das Foto ist also ein echtes Bild und kein emotionaliserender KI-Müll. Genannt wurde sie daher "SS-Frau ohne Uniform". Das bedeutet, dass sie im Arbeitsdienst Zwangsarbeiter überwachen und ggf. bestrafen musste, was die Ressourcen der SS einsparren sollte, aber keine Garantie war nicht auch ermordet zu werden, wie all die anderen Millionen Menschen im von den Nazis besetzten nationalsozialistischen Europa. Warum ich KI-Musik verwende, liegt neben der empirischen Forschung auch daran seit Kindestagen an Rechtsrock zu kennen, der wiederum im Netz weit aus mehr Aufrufe generiert, als es laut dem Verfassungsschutz überhaupt in Deutschland an Rechtsextremisten gibt. Womit somit "Gegenrede" betrieben wird, da solche Aussagen aus meinen Träumen, wie "Wir wollen keine Waffen SS", selten so eindeutig zu finden sind, selbst wenn Bands sich gegen die Ideologien eines braunen oder roten Regimes stellen. Dabei wird entgegen der Lack und Leder Show aus Videospielen, wie RtCW und The Saboteur aufgezeigt, dass die SS-Helferinnen triste graue Uniformen trugen, womit die Verzerrung der Realität, die durch Exploitationfilme entstand, kritisiert wird. Leichenregen stellt wegen der Demozidforschung bildlich dar, dass die Wahrheit darüber, dass das 20. Jahrhundert die größte Gewaltrate der Geschichte aufweist und durch den Leichenregen den Menschen die Augen geöffnet werden. Das mag eine makabere Vorstellung sein, die durch einen unbekannten Werbeclip entstand, aber ist es m.E. bezüglich dem menschlichen Bösen größtenteils in Vergessenheit geraten, wie schrecklich brutal besonders das Jahrhundert der Demozide war.
Das erste KI-Lied "Pesthauch der Macht" beruht auf dem Zitat: "Die Macht befleckt, verheerendem Pesthauch gleich, was irgend sie berüht", zu lesen in Death by Government und aus Shelly: Queen Mab III. Dabei geht es auch um den Verschwörungsmythos der Christlichensozialen aus dem Kaiserreich, der im Dritten Reich auch zur Ansicht einer vermeintlichen "Notwehr" beitrug, die ein Motiv für den Holocaust war. Es steckt also Geschichte in dem Lied, weil kaum einer die Mühe sich macht dem auf dem Grund zu gehen. Das zweite KI-Lied "Der nette Mann vom KZ", handelt davon, dass die Täter keine Monster waren, die man sofort erkennt, sondern nette Familienväter von nebenan, die sich verabredeten zum millonenfachen Mord an unschuldigen Menschen, die nicht in ihr Weltbild passten. Und das dritte KI-Lied "Wir wollen keine Waffen SS", ist dadurch entstanden, diesen Satz geträumt zu haben, weshalb das eine Reaktion auf mir schon lange bekannte rechtsextreme Lieder ist, die die Waffen SS glorifizieren und sagt wie die Onkelz: "SS Staat im Staate, wir wollen es nicht erleben." Auch hier ist ein Anschluss zu finden an "Der nette Mann vom KZ", weil auch der Milchmann eine Uniform sich anziehen konnte, um zum Mörder zu werden, wie auch die freiwilligen SS-Helferinnen. Von daher ist das vierte KI-Lied "SS-Frau ohne Uniform" auch in diesem Konzept eingewoben, zumal sie als Opfer zum Täter wurde und man seit ihrer Haftentlassung nicht weiß, was aus ihr geworden ist? Wenn man sich die Quellen ansieht, ist bei Hartmut Böhme zu lesen: "Im Text erwachen sie wieder als dasjenige, um dessentwillen überhaupt erzählt wird. Spuren der Auslöschung inmitten der Auslöschung. Mehr kann die Verteidigung der Toten nicht sein. Nur das Einzelne rechtfertigt das Erzählen. [...] Der Code der Zahlen ist erinnerungslos. Zahlen verzeichnen und archivieren die Toten, sie geben einen abstrakten Speicher her, der eine andere Form von Massengrab ist. Nichts macht den Unterschied von Erinnerung und Gedächtnis deutlicher, als die Differenz zwischen den Texten von Borowski, Kulisiewiecz, Ruth Klüger (1992) oder Liana Millu (1997/8), und den "Statistics of Democide" von Rummel."
Wissenschaft & Erinnerungskultur:
https://www.hawaii.edu/powerkills/BBO...
https://www.hartmutboehme.de/static/a...
https://en.wikipedia.org/wiki/Female_...
https://arolsen-archives.org/news/kon...
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