Diesen Vortrag hielt Werner Ablass beim 20. Rainbow Spirit Festival im Mai 2013 in Karlsruhe.
Anders als früher entsteht keine Idee, kein Konzept vor und während Vorträgen, alles sagt sich; Vorstellung von Wernes neuen Buches „Transzendenz ohne Gott und andere spirituelle Irrtümer"; die Bedeutung des Begriffs Transzendenz; es gibt nichts zu tun, alles ist, wie es sein soll und es ist, wie es ist, weil es ist, wo es ist; spirituelle Suche endet, wenn dies klar ist, übrig bleibt Leben, Menschsein, das alltägliche Leben, auch mit Widerständen; das einzige Problem ist, das, was ist, ändern zu wollen; selbst was nicht perfekt ist, ist perfekt, nur der Gedanke, dass es nicht so ist, wie es sein soll, stört, nicht das Böse; denn Dualität -- Gut und Böse -- ist nötig, damit überhaupt Dasein ist; über die optische, die ästhetische, die ethische Ebene, auf der wir die größten Probleme mit der Dualität haben; die Fragen nach Ursache und Wirkung führen in den Mindfuck; nonduales Bewusstsein bedeutet zu sehen, das alles, freilich auch die beiden Pole, aus einer Quelle fließen; Realitätsgestaltung und nonduales Bewusstsein; Schöpfer und Schöpfung versus akausales Universum; persönliche Verantwortung versus Programme, die unterschiedliches Verantwortungsbewusstsein aufweisen; warum geht's manchen Menschen gut, anderen schlecht; was ist Liebe, Agape, Philia, Eros; unbedingte Liebe ist nicht erfahrbar, obgleich sie die Quelle von Philia und Eros ist; wenn sich unbedingte Liebe zum Ausdruck bringt, ist sie genau das, was hier ist; Sinnlosigkeit ist die beste Perspektive, die es gibt, weil es keiner Ziele, keiner Projekte bedarf, um Leben sinnvoll zu erleben; Entscheidungen sind ohne Entscheider viel leichter zu treffen; auch das, was schief läuft, läuft in Wahrheit nicht schief; wer lenkt, wenn es keinen freien Willen gibt; niemand lenkt, Universum ist akausal, es läuft ganz von selbst; wo ein Lenker ist, gibt's nur Probleme; um sich ethisch zu verhalten, bedarf es keiner Gebote und Verbote, s. Ameisen und Bienen, sie befinden sich im natürlichen Zustand; Menschen auch, doch zugedeckt, überlagert, verschleiert von Vorstellungen und Konditionierungen; sind sie weg, bist du ein Animal der Rasse Mensch, unschuldig, wie ein Kind; wir sind Marionetten; Leben macht, was es will; der schmutzige Fluss ist dennoch die Quelle; wird er gestoppt, wenn dir auffällt, das du nicht mehr so rein bist wie einst, kannst du zurückkehren zur eigenen Unschuld; das Subjekt bleibt stets verborgen; der Seher, der in den Spiegel sieht, kann sich nicht sehen; ein Schaf muss nicht wissen, dass es ein Schaf ist, weil es eins ist; du weißt nichts mehr, du staunst nur noch; wir wollen etwas zum Blühen bringen, was bereits blüht; Menschsein, die größtmögliche Transformation; das, was nicht ist, tut so als wäre es da, so gewaltig -- und wir sagen, das kann's doch nicht sein; wir wollen, was wir nicht haben oder was andere haben; Leben ist eine Geschichte, die im Bewusstsein erscheint; nach dem Tod erwacht Bewusstsein nur in einem anderen Kontext als nach dem Tiefschlaf; Meditation führt zu nichts, aber gut zur Entspannung; wenn überprüft werden kann, ob der Denker real ist, ist das Ergebnis, dass es keinen gibt; was immer du tust, tust du nicht, daher kannst du alles tun; kannst keine Schuldgefühle empfinden, keine Schuldzuweisungen mehr machen, keine hypothetische Angst mehr empfinden.
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