Schauspiel von Simon Stone nach Anton Tschechow
Premiere SA 10. Dezember 2016, Theater Basel
Eingeladen zum Berliner Theatertreffen 2017 und dem Schweizer Theatertreffen 2017.
Mit einem Drama um Alltag, Sehnsucht und Scheitern stieg Anton Tschechow – und mit ihm das moderne Theater – ins 20. Jahrhundert ein: «Drei Schwestern» ist eine Familiengeschichte, die Chronik eines Matriarchats; nach dem Tod ihres Vaters lenken die Töchter die Geschicke ihres Hauses fernab von Moskau. Olga, die älteste der Schwestern, lebt ohne Mann, führt die Familie pragmatisch an; die temperamentvolle, musisch begabte Mascha unterhält, enttäuscht von ihrer Ehe, eine heimliche Affäre und erkennt erst nach dem jähen Abgang ihres Liebhabers den Wert der bedingungslosen Liebe ihres arglosen Mannes; die jüngste der drei Schwestern, Irina, träumt davon, in die Stadt ihrer Kindheit, nach Moskau zurückzukehren, fügt sich aber in die Unrealisierbarkeit dieser Idee. Ohne Pathos, Spektakel und Heroismus hält Tschechow die Balance zwischen Melancholie und Lebensfreude, Realismus und Stilisierung: mit hoher Dialogkunst, subtilen Charakterstudien und der daraus sich z uverlässig ergebenden Ambivalenz der Figuren. Simon Stone, Hausregisseur am Theater Basel, wird nach seinen gefeierten Basler Inszenierungen («Engel in Amerika», «John Gabriel Borkman» und «Die tote Stadt») dieses berühmte Drama über schreiben und für die Gegenwart befragen.
INSZENIERUNG Simon Stone BÜHNE Lizzie Clachan KOSTÜME Mel Page MUSIK Stefan Gregory MIT Liliane Amuat, Elias Eilinghoff, Franziska Hackl, Barbara Horvath, Roland Koch, Florian von Manteuffel, Nicola Mastroberardino, Max Rothbart, Cathrin Störmer, Michael Wächter, Simon Zagermann
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