Godehard Pötter spielt an Silvester 2022 an der Orgel der Altkatholischen Kirche "Christi Verkündung" zu Bottrop das Lied zum Eingang "Das alte Jahr vergangen ist" in der urtümlichen Melodiefassung von Ferdinand Wacker, 1874, im alten Paderborner Gotteslob unter der Nr. GL 837.
Bis zur letzten Gotteslobreform war diese ursprüngliche Melodie wenigstens noch im Bistum Paderborn erhalten geblieben, in den meisten anderen Bistümern wird dieses Lied seit langen nur noch ersatzweise auf die Melodie "Vom Himmel hoch da komm ich her" gesungen. Damit dieses wunderschöne ursprüngliche Lied aus dem Bonus Cantate von 1874 nicht endgültig verloren geht, wie so viele andere schöne Lieder auch, habe ich sie in unserem altkatholischen Gottesdienst zum Jahresabschluss 2022 gespielt.
Dieses Lied ist zugleich mein Beitrag zum Weltfriedensgebet für die Menschen in der Ukraine, die derzeit um ihr Leben kämpfen und um ihre Heimat und Angehörigen weinen, die in diesem Krieg ihr Leben lassen mussten. Möge es ihnen ein Hoffnungsschimmer sein, im Vertrauen auf Gott die Aussicht auf Frieden zu bewahren!
Dieses Lied ist nochmal auf diesem Videokanal veröffentlicht, als reines Orgelstück ohne Gesang von meiner CD.
1. Das alte Jahr vergangen ist,
wir danken dir, Herr Jesu Christ.
Bleib du bei uns in dieser Zeit
und führe uns zur Ewigkeit.
2. Vergib, was Böses wir getan
und rechne unsre Schuld nicht an.
Die du zu dir gerufen hast,
befrei von aller Sündenlast.
3. Tu auf die Tür ins neue Jahr,
sei uns mit deiner Liebe nah,
und alles, was wir fangen an,
in deinem Namen sei's getan.
4. Bewahre, Herr, mit starker Hand
die Völker und das Vaterland.
Wehr ab das Unheil in der Welt
errichte deines Friedens Zelt.
5. Zum Frieden in der Erdenzeit
mach uns durch deinen Geist bereit,
den Menschen immer nah zu sein
im Auftrag und im Namen dein.
6. Gelobt sei und gebenedeit
die heilige Dreifaltigkeit,
Gott Vater, Sohn und heilger Geist
von nun an bis in Ewigkeit.
Text: Bones Cantate, 1847
Neufassung: Friedrich Kienecker, 1973
Melodie: Ferdinand Wacker, 1874
Satz: Godehard Pötter, 1974
Zu mir:
Ich spiele nur nebenher Orgel, vertretungsweise und nicht beruflich. Ich hatte auch nie Orgelunterricht, spiele daher nicht nach Noten und keine Literatur. Meine Sätze sind meine eigenen Kompositionen - entstanden im Lebensalter zwischen 11 ... 13 Jahren, als schwere Ereignisse in meinem Leben geschehen sind, die es mir unmöglich gemacht haben, das Orgelspiel jemals professionell erlernen zu können. In Gedenken daran trage ich als Jahreszahl für den Satz 1972 - 1974 ein...
In meinem heutigen Berufsleben mache ich etwas anderes, ich bin Inhaber der Privatpraxis für Psychotherapie (HeilpG) www.praxis-poetter.de in 45663 Recklinghausen. Die Schwerpunkte meiner psychotherapeutischen Praxis sind Trauma, sexueller Missbrauch, ecclesiogene Störungen sowie Depressionen und Angststörungen.
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