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Скачать или смотреть Klimbim - Folge 13 vom 10.02.1976 mit Ingrid Steeger, Elisabeth Volkmann und Peer Augustinski

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  • 2026-02-20
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Klimbim - Folge 13 vom 10.02.1976 mit Ingrid Steeger, Elisabeth Volkmann und Peer Augustinski
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Описание к видео Klimbim - Folge 13 vom 10.02.1976 mit Ingrid Steeger, Elisabeth Volkmann und Peer Augustinski

Mit dieser Folge begann die dritte Staffel der ersten deutschen Comedy-Show. Peer Augustinski stößt neu zum Team und bleibt bis zum Ende der Serie 1979 dabei. Rechtzeitig zur Karnevalszeit schlägt Kölns Klimbim-Crew wieder mit Kalauern und Klamotten-Komik zu. Und wieder werden (zum drittenmal) sechs Folgen mit Sex produziert. Heute kehrt die fidele Familie also aus dem Weltall zurück. Und in einer Talk-Show-Einlage ist Dietmar Schönherr zu Gast.

Das Klimbim-Ensemble der driten Staffel: Das Klimbim-Team: Helmut Holger, Horst Jüssen, Wichart von Roell, Ingrid Steeger, Elisabeth Volkmann, Peer Augustinski und der Basset Heinrich.

Klimbim war die erste deutsche Comedy-Fernsehserie. Der Titel leitet sich vom umgangssprachlichen Ausdruck für unnützes Beiwerk, Krimskrams oder Getue ab. Im Stil einer Nummernrevue wurden auf der Bühne gespielte Sketche und Einspielerfilme gezeigt, in denen Wortwitz und Slapstickeinlagen häufig einander ergänzten. Wie ein roter Faden durchzogen die einzelnen Episoden rund um das bizarre Leben der Klimbim-Familie alle Sendungen. Zum Showkonzept zählten außerdem Gastauftritte nationaler und internationaler Stars.

Die Idee zur sehr erfolgreichen Serie stammt von Hans Joachim Hüttenrauch und Michael Pfleghar, der auch Regie führte. Die Folgen wurden in den Studios des Westdeutschen Rundfunks als Koproduktion mit der Firma CBM realisiert. Von 1973 bis 1979 wurden fünf Staffeln mit jeweils sechs Folgen zur Hauptsendezeit dienstags um 20:15 Uhr im Deutschen Fernsehen und im ORF ausgestrahlt.
Konzept

Das grundlegende Konzept von Klimbim basierte auf dem amerikanischen Format Rowan & Martin's Laugh-In. Einige Elemente wurden übernommen, wie die Wand mit vielen kleinen Fenstern, aus denen Witze erzählt wurden. Andere Elemente gingen über das ursprüngliche Konzept hinaus. So wurde die Anlage als Nummernrevue ergänzt durch Elemente einer Sitcom.

In jeder Folge wurden mehrere Episoden aus dem absurden Leben der Klimbim-Familie gezeigt. Die Stammschauspieler der Truppe spielten das Gegenteil dessen, was man sich seinerzeit unter einer idealen Familie vorstellte – einen kriegsvernarrten Großvater, die vollkommen verantwortungslose Mutter Jolante, die nur an ihr eigenes Vergnügen denkt, einen arbeitsscheuen Playboy als ihr Liebhaber und die unzähmbare Tochter Gaby, die sich einen Skorpion namens Charly als Haustier hält. Ein Running Gag war der Großvater, der sich über ein zu hartes Frühstücksei beschwert.

Die Sketche hatten häufig nicht nur innerhalb einer Sendung einen thematischen Bezug, manchmal überschnitten sich auch zwei verschiedene Sketch-Reihen in einer Sendung. Auch filmtechnisch entwickelte Pfleghar Klimbim zur Eigenständigkeit. Stilistisch waren viele der Filme in Musik, Farbe, Schnitt und Agogik Stummfilmen nachempfunden, zahlreiche Kostüme imitierten die Mode der 1920er Jahre. Früh setzte Pfleghar die seinerzeit noch wenig übliche Bluescreen-Technik ein, um Akteure vor gesondert aufgenommenen Hintergründen zu zeigen.

Der Humor bewegte sich zwischen Klamauk, Absurdität und Anrüchigkeit und wurde häufig frivol-provozierend präsentiert. Zu einer Zeit, als die Medienlandschaft als eher prüde empfunden wurde, gehörte die Provokation durch eine starke Sexualisierung von Beginn an zum Grundkonzept. Dazu gehörten erotische Anspielungen, aufreizende Kleidung der Darstellerinnen und offen gezeigte Nacktheit sowie auch die Auswahl der Stammschauspieler, die zuvor größtenteils mit Erotikfilmen Geld verdient hatten. Diese freizügige Ausrichtung führte nicht nur zu einem großen Publikumserfolg, sondern auch zu einer Auszeichnung durch die als eher konservativ geltende Jury des Adolf-Grimme-Preises.

Musikalisches Markenzeichen von Klimbim wurde das von Heinz Kiessling komponierte Erkennungslied Klimbim ist unser Leben. Der Nonsens-Song endet nach dem Vers „und ist es mal nicht wahr“ mit den von Ingrid Steeger gehauchten Worten „dann mach ich mir ’nen Schlitz ins Kleid und find es wunderbar“, die aus einem Schlager von Evelyn Künneke aus dem Jahr 1961 stammen: Ich mache mir ’nen Schlitz ins Kleid. Nach 30 Folgen endete die Serie.

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