In diesem Video zeigen wir reale Brand- und Löschszenen von PV-Anlagen auf Industrie- und Landwirtschaftsdächern, sprechen über typische Auslöser (Lichtbögen, Kontaktfehler, schlechte Verkabelung, brennbare Dachaufbauten) und erklären, warum einzelne Vorfälle selten sind – aber der Schaden im Ernstfall trotzdem existenzbedrohend sein kann.
🟠 Inhalt / Kapitel grob:
– Großbrände auf Dächern mit PV
– Feuerwehr-Einsatz auf Industriehallen
– PV-Anlagen brennen statistisch viel seltener als viele denken
– Was bei solchen Bränden wirklich teuer wird: Betriebsunterbrechung, Produktionsstillstand durch Löschwasser
– Wie es überhaupt so weit kommt:
• DC-Lichtbögen ohne Nulldurchgang
• lose / falsch kombinierte Steckverbinder
• Kabel, die ungeschützt über brennbare Dachbahnen laufen
• Hotspots an einzelnen Modulen
• Wasser / Feuchte / Fehlmontage im Übergang Dach ↔ PV
– Feuerwehr-Perspektive:
• Restspannung auf der Gleichstromseite
• Sicherheitsabstände beim Löschen
• Warum schlecht dokumentierte Anlagen für Einsatzkräfte ein echtes Problem sind
Dann wechseln wir in den technischen Teil:
– Labor- und Feldtests mit gezündeten Kabeln, Lichtbogenversuchen und genormten Brandprüfungen (z. B. Einzelfeuer nach DIN EN 13501-1)
– Vergleichsaufbauten: identische PV-Unterkonstruktion einmal ohne zusätzliche Schutzlage unter den Modulen – Vollbrand. Und einmal mit einer brandsicheren Trennschicht – lokal begrenztes Feuer, keine großflächige Durchzündung des Dachaufbaus.
Warum ist das wichtig?
Versicherer und Sachverständige schauen heute nicht mehr nur auf „ob es brennt“, sondern auf:
• Wie schnell breitet sich ein Entstehungsbrand über das Dach aus?
• Greift die Flamme in die Dachhaut (Bitumen, PUR/PIR, EPS etc.) ein?
• Wie groß wird der Folgeschaden für Gebäude, Produktion, Haftung, Ertragsausfall?
Und genau hier kommt passiver baulicher Brandschutz ins Spiel:
Wir zeigen auch Lösungen wie ein nicht brennbares, hochtemperaturbeständiges Brandschutzgewebe (z. B. Pyrofab® SOL), das als Trennlage zwischen PV-Unterkonstruktion und brennbarer Dachabdichtung liegt. Ziel: Zündquellen (Stecker, Kabel, Lichtbogen) von der Brandlast (Dachhaut/Dämmung) entkoppeln.
Das ist vor allem relevant für:
– große Flachdächer in Industrie, Logistik, Produktion
– Bestandsdächer mit brennbarer Abdichtung oder Dämmung
– Betreiber, die mit ihrer Versicherung eine saubere Risikobewertung brauchen
– Solarteure, die nachweisbar „brandschutzkonform“ bauen müssen
Außerdem im Video:
– Thermografie-Inspektion aus der Drohne: Hotspots erkennen, bevor es kritisch wird
– Schlechte Praxis: Kabelbündel lose in der Dachrinne / Stecker im Wasser / provisorische Klemmen
– „Notlösungen“ wie Kies oder dicke mineralische Platten auf dem Dach – warum das statisch, logistisch oder baulich oft nicht funktioniert
– Was Gerichte inzwischen von Installationsbetrieben verlangen (Stichwort: sichere brandschutztechnische Trennung zwischen PV als Zündquelle und brennbarer Dachhaut – sonst nicht montieren)
Wichtig zu verstehen:
• PV ist nicht „Brandbombe auf dem Dach“. Die meisten Anlagen laufen jahrzehntelang problemlos.
• ABER: Dort, wo’s schiefgeht, sind die Schäden groß – und dann geht es um Haftung, Regress und Stillstand, nicht um das einzelne Modul.
Wenn Sie Betreiber einer Produktionshalle / Logistikfläche sind, Planer oder Installateur:
Sprechen Sie mit Ihrem Versicherer VOR der Installation über Brandschutz, Dokumentation, Leitungsführung und Trennlagen. Das spart Diskussionen im Schadenfall.
Für Rückfragen oder wenn Sie wissen wollen, wie man Dachaufbau + PV brandschutztechnisch sauber trennt, ohne die komplette Dachkonstruktion umzubauen:
Kontakt Sonnen Stark.
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Hinweis: Dieses Video ersetzt keine individuelle Beratung zu Brandschutz, Normen oder Versicherungsbedingungen. Bitte immer objektspezifisch planen und abklären.
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