Vergiftungen können jeden treffen – Erwachsene ebenso wie Kinder. Gefährlich wird es vor allem dann, wenn in den ersten Sekunden falsch gehandelt wird. Ob die Ursache in Medikamentenmissbrauch liegt, in versehentlich verschluckten Reinigungsmitteln – gerade bei Kindern ein häufiger Auslöser –, in Gasen und Chemikalien oder in giftigen Pflanzen und Pilzen: Eine Vergiftung ist immer ein absoluter Notfall. Entscheidend ist, die Anzeichen richtig zu deuten und sofort besonnen zu reagieren, damit die Situation nicht durch gut gemeinte, aber falsche Maßnahmen verschlimmert wird.
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01:42 | Sofortmaßnahmen
02:58 | Do’s & Dont’s
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Vergiftung erkennen
Manchmal ist die Lage offensichtlich, etwa wenn neben einem Kind eine geöffnete Putzmittelflasche steht oder Tablettenpackungen herumliegen. Häufiger jedoch beginnt alles schleichend. Typisch sind einsetzende Übelkeit, Erbrechen und Kopfschmerzen, dazu können ein verändertes Bewusstsein und Atemprobleme kommen. Auch Blässe, kalter Schweiß oder Reizungen von Haut und Schleimhäuten sind Warnsignale. Wichtig ist: Schon beim bloßen Verdacht dürfen Sie nicht abwarten. Handeln Sie sofort – jede Minute zählt.
Sofortmaßnahmen
Der erste Schritt ist, ruhig zu bleiben und unverzüglich die 112 zu wählen. Die Giftnotrufzentralen sind ebenfalls rund um die Uhr erreichbar und leisten gezielte telefonische Unterstützung. Geben Sie am Telefon so präzise wie möglich an, was eingenommen wurde, in welcher Menge, zu welchem Zeitpunkt und wen es betrifft. Wenn Gase oder Rauch im Spiel sind, bringen Sie die betroffene Person, sofern Sie sich selbst nicht in Gefahr bringen, aus der Gefahrenzone ins Freie. Wurden Substanzen verschluckt, warten Sie auf die Anweisungen des Giftnotrufs; vorhandene Reste im Mund können vorsichtig entfernt werden. Wird die Person bewusstlos und atmet noch regelmäßig, legen Sie sie sofort in die stabile Seitenlage, um ein Ersticken an Erbrochenem oder Speichel zu verhindern. Atmet sie nicht mehr normal, beginnen Sie ohne Verzögerung mit der Herzdruckmassage, bis der Rettungsdienst übernimmt.
Do’s & Don’ts
Die wichtigsten Hilfen bestehen darin, besonnen die genannten Schritte umzusetzen und Beweismittel zu sichern: Verpackungen, Flaschen oder auch Erbrochenes können dem Rettungsdienst wertvolle Hinweise liefern. Was Sie keinesfalls tun dürfen: Erbrechen absichtlich herbeiführen, denn das erhöht das Risiko für Verätzungen und Aspiration. Auch Milch, Öl oder andere Hausmittel sind tabu, weil sie die Aufnahme mancher Gifte beschleunigen oder die Begutachtung erschweren können. Lassen Sie die betroffene Person außerdem niemals allein – bleiben Sie ansprechbar, beobachten Sie Atmung und Bewusstsein und warten Sie auf professionelle Hilfe.
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