Ein neokonservativer Paukenschlag in "Foreign Affairs" und etwas Kryptisches im "Economist"
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In der ersten Ausgabe 2023 des Magazins Foreign Affairs, das vom Council on Foreign Relations herausgegeben wird, veröffentlichte der US-amerikanische Politikwissenschaftler Robert Kagan einen Artikel, in dem er die US-Kriege des 20. und 21. Jahrhunderts als eine Form der weltweiten Intervention darstellt, die auf den Erhalt einer „freien Welt“ abziele. Kagan, Ehemann von Diplomatin Victoria Nuland und persönlicher Bekannter von US-Außenminister Antony Blinken, beschreibt historische Ereignisse wie den Eintritt der USA in den Ersten Weltkrieg 1917, wobei er das Handeln der USA aus einer moralisch-altruistischen Perspektive darstellt. Historische Quellen zeigen jedoch, dass wirtschaftliche Interessen, darunter die Sicherung von Kriegsanleihen und Rohstoffzugängen, eine entscheidende Rolle spielten.
Während des Ersten Weltkriegs führten wirtschaftliche und politische Faktoren, wie die Interessen großer Banken und Rüstungsunternehmen, dazu, dass die USA in den Konflikt eingriffen. Untersuchungen, darunter die des US-Senatsausschusses unter Gerald P. Nye in den 1930er Jahren, belegten, dass Industrie und Finanzwelt erheblichen Einfluss auf die US-Außenpolitik hatten. Die Beteiligung der USA an internationalen Konflikten wurde seitdem durch strategische und wirtschaftliche Interessen motiviert, nicht ausschließlich durch direkte Bedrohung der nationalen Sicherheit.
Im Verlauf des 20. Jahrhunderts setzten die USA nach dem Zweiten Weltkrieg auf internationale Allianzen und militärische Präsenz, etwa mit dem Marshall-Plan, der Gründung der NATO und der CIA sowie langfristigen Kriegs- und Verteidigungsplanungen, die sich auf die Konfrontation mit der Sowjetunion und später auch China konzentrierten. Auch die nukleare Abschreckung und Geheimoperationen dienten der strategischen Einflussnahme.
In der jüngeren Geschichte, insbesondere seit 1999, verfolgt die US-Außenpolitik ähnliche Interventionen, unter anderem in Serbien, Afghanistan, Irak, Syrien, Libyen und der Ukraine. Der Ukraine-Konflikt ab 2014 wird als Teil einer strategischen Neuausrichtung westlicher Einflüsse in Osteuropa betrachtet, während die US-amerikanische neokonservative Bewegung die militärische Dominanz der USA weltweit als zentral für nationale Interessen darstellt. Langfristige Strategiepapiere wie TRADOC 525-3-1 bereiten die US-Streitkräfte auf potenzielle Konflikte gegen Russland und China vor, wobei die militärische Vormachtstellung im Zentrum steht.
Gleichzeitig weist die Symbolik in Medien wie The Economist auf mögliche globale Krisen und geopolitische Spannungen hin, wobei politische, wirtschaftliche und kulturelle Hinweise auf bevorstehende Herausforderungen interpretiert werden.
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