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Скачать или смотреть Gerhard Scheit - "Staatsmusikant" und Staatskritiker

  • Primo Schnevi
  • 2021-07-25
  • 325
Gerhard Scheit  - "Staatsmusikant" und Staatskritiker
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Описание к видео Gerhard Scheit - "Staatsmusikant" und Staatskritiker

Gerhard Scheit über Wagners Ring als Gegenentwurf zu Marx’ Kapital.
Karl Marx hat Richard Wagner nicht von ungefähr als »Staatsmusikanten« bezeichnet. In dessen Gesamtkunstwerk zeichnet sich als Inhalt kontinuierlich die Identifikation mit dem Souverän ab, und dieser Inhalt ist antikapitalistisch auf fatalste Weise: Mythische Verkörperungen des Staats werden gegen dämonische Personifikationen des Kapitals ins Feld geführt. Darin liegt bis heute seine besondere Attraktivität – nur dass die Staatsformen wechselten und damit auch die Formen der Identifikation. Diesen Wechsel zu illustrieren, sind die Regisseure da: vom »neudeutsch-preußischen Reichsmusikanten« (Marx) höchstselbst, der den barbarischen Staatscharakter nach erfolgter Reichsgründung noch unverhohlen germanisch mit Trinkhorn, Schwert und Bärenfell zur Schau stellte (Jens Malte Fischer gibt in seinem neuen Buch eine plastische Schilderung der Regiearbeit Wagners von 1876), bis zur neuen Bayreuther Volksbühne, auf der die Staatsgötter am »Vorabend« der deutschen Wiedervereinigung in die US-amerikanische Halbwelt der 1970er Jahre versetzt werden: das Rheingold gibt es hier an der »Tanke«.

Die spöttische Bezeichnung, die konkret auf den gesamtdeutschen Rummel des »Bayreuther Narrenfestes« von 1876 gemünzt war (auch über die absurden Details dieses Festes und die Physiognomien der Narren kann man sich heute am besten bei Fischer informieren), legt nahe, dass der Autor des Kapital zugleich auch etwas vom Inhalt des Ring geahnt haben muss, wie er damals zum ersten Mal in Szene ging: dass hier eine Weltanschauung mit großem Tamtam ausgebreitet wurde, der zu widersprechen seine Kritik der politischen Ökonomie wie geschaffen war. Tatsächlich entwickelt diese Kritik überhaupt erst die gedanklichen Voraussetzungen, eben jene Identifikation mit dem Souverän zu untergraben, weil sie bis ins letzte Detail expliziert, dass moderne Herrschaftsformen im Kern nicht personifizierbar sind; der Staat immer nur die andere, politische Seite des allgegenwärtigen Kapitalverhältnisses darstellt, das seinerseits als bloßes Machtinstrument einer Person oder Klasse keineswegs mehr begriffen werden kann.

Marx beginnt mit dem Gegensatz. Es gibt zwar die Elementarform des Reichtums der Gesellschaften, in welchen kapitalistische Produktionsweise herrscht, die Ware, aber diese Form ist nur in der Trennung von Tauschwert und Gebrauchswert zu begreifen. Jeder Versuch, die Trennung zu leugnen oder zu unterlaufen, endet in Regression. Die Funktion des Staates ist nicht zuletzt darin zu bestimmen, sie zu ‚bewältigen‘, den Gegensatz zu ‚moderieren‘ oder auszubalancieren, besser gesagt: die Einheit nicht nur mittels Recht und Ordnung herzustellen und aufrechtzuerhalten, sondern sie in der Krise, wenn alle Teilprozesse auseinanderfliegen, mit einer von aller Fessel befreiten Gewalt zu restituieren. Denn mit dem der Ware immanenten Gegensatz von Gebrauchswert und Wert – das heißt auch: »von Privatarbeit, die sich zugleich als unmittelbar gesellschaftliche Arbeit darstellen muss, und von besonderer konkreter Arbeit, die zugleich nur als abstrakt allgemeine Arbeit gilt« – ist bereits die Möglichkeit der Krise, und das heißt auch: des Ausnahmezustands, gesetzt.

Wagner beginnt mit der Einheit. Ein Es-Dur-Akkord, der auf die Natur projiziert wird: Ausdruck vollständiger widerspruchsloser Identität. Das berühmte Vorspiel, das diesen Akkord exponiert, soll reine Natur suggerieren – durch keine Dissonanz und Chromatik getrübt (136 Takte ohne ein einziges weiteres Vorzeichen!), durch keine Widersprüche bewegt; ein Zustand, der ausgebreitet wird, alle Bewegung darin, die es doch gibt, damit der Klang zum Tragen kommt, soll so erscheinen, als wäre sie nicht von Gegensätzen angetrieben: eine »Phantasmagorie« (Adorno).

Ich habe keinerlei Rechte am Vortrag. Die Audiodatei war in einem Audioarchiv frei zugänglich und ich wollte lediglich die Zugänglichkeit erleichtern.

Diesen und weitere Vorträge findet man unter https://audioarchiv.k23.in/

Bei Fragen an [email protected]

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