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Unser Gehirn ist genial, doch manchmal gibt es uns im Alltag Rätsel auf. Wieso zum Beispiel bedeutet uns das Feedback anderer Menschen so viel, auch wenn wir am liebsten darüber stehen würden? Der Neurobiologe Professor Doktor Martin Korte hat es uns erklärt.
Was spielt es schon für eine Rolle, was andere Menschen über mich denken. Wie sie meine Leistungen beurteilen. Ob sie mich sympathisch finden oder attraktiv. Was sie von meinen Entscheidungen halten. Die Hauptsache ist doch, dass ich mit dem, was ich tue, zufrieden bin und stolz auf mich sein kann. So weit die Theorie. Und ein Stück weit auch mein Mantra. Denn wer möchte schon von der Meinung anderer Menschen abhängig sein? Ich jedenfalls nicht. Schließlich teile ich die Meinung anderer Menschen oftmals gar nicht.
Unser Gehirn reagiert auf persönliches Feedback auffällig stark
Damit es uns nun leichter fällt, die Bedeutung sozialer Anbindung und Kooperation für unser Leben wahrzunehmen, löst das Feedback einer Person nachweislich eine Reaktion in unserem Kopf aus, die sich schwerlich ignorieren lässt. "Erfahren wir persönliche Wertschätzung von einem anderen Menschen, aktiviert das das Belohnungssystem in unserem Gehirn außerordentlich stark", sagt der Neurobiologe. Wenn wir zum Beispiel Lob oder ein Kompliment bekommen, das uns, wohl gemerkt, ehrlich und authentisch erscheint, reagiert ein bestimmtes Segment unseres Gehirns namens Nucleus accumbens mit der Ausschüttung körpereigener, mit Opium verwandter Substanzen – wir erleben eine Art High. Das gleiche passiert, so der Hirnforscher, sobald wir zum Beispiel ein bestimmtes Ziel erreichen, das wir uns gesteckt haben, oder schöne, rote, reife Erdbeeren essen, allerdings nicht in derselben Intensität wie bei einem wertschätzenden Feedback. "Die Belohnungsreaktion bei echter persönlicher Wertschätzung ist deutlich stärker als etwa bei einer Bonuszahlung oder wenn wir Schokolade essen", sagt Martin Korte. Gesteigert werden könne dieses Hochgefühl nur noch, wenn das Kompliment für uns überraschend kommt – dann schenkt unser Nucleus accumbens nämlich so richtig aus.
Abgesehen von dieser kurzfristigen Glücksreaktion, an der mit dem Nucleus accumbens als Hauptverantwortlichen übrigens maßgeblich ein eher ursprünglicher und archaischer Teil im vorderen Drittel unseres Gehirns unterhalb der Großhirnrinde beteiligt ist, den wir mit anderen Säugetieren gemeinsam haben, gebe uns Feedback von anderen Menschen langfristig Orientierung und könne unsere Resilienz stärken, so Martin Korte. Die Erfahrung, in einer vergleichbaren Situation Bestätigung bekommen zu haben, könne uns vor einer neuen schwierigen oder unübersichtlichen Herausforderung Selbstvertrauen vermitteln. "Diesen Effekt kann übrigens auch Kritik haben", sagt der Wissenschaftler, "Kinder bis 12 Jahre reagieren vor allem auf Lob, aber Jugendliche und Erwachsene können ebenso Kritik als wertschätzend und motivierend empfinden." Gar kein oder zu wenig Feedback auf unser Verhalten zu erhalten, führe hingegen nahezu unweigerlich zu Unsicherheit und Irritation. Und selbst die süßesten Erdbeeren können da kaum Abhilfe schaffen.
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