Die Verfolgung homosexueller Männer im nationalsozialistischen Deutschland gehört bis heute zu den am wenigsten thematisierten Kapiteln des Holocaust und des Zweiten Weltkriegs. Diese Dokumentation beleuchtet die brutale Realität, der homosexuelle Männer im Dritten Reich ausgesetzt waren – Männer, die gejagt, verhaftet, gefoltert und mit dem berüchtigten rosa Winkel gekennzeichnet wurden, einem Symbol, das später zu einem Zeichen des LGBTQ-Widerstands und des Gedenkens wurde. Anhand von Zeugenaussagen und Berichten von Überlebenden untersucht der Film die rigorose Durchsetzung des Paragrafen 175, des deutschen Gesetzes zur Kriminalisierung sexueller Beziehungen zwischen Männern, und die verheerenden Auswirkungen, die es auf Tausende Leben hatte. Unter der Herrschaft des nationalsozialistischen Regimes wurden homosexuelle Gemeinschaften, die während der Weimarer Republik geblüht hatten, zerstört. Bars wurden gestürmt, Organisationen aufgelöst, und Tausende Männer wurden von Gestapo und Kriminalpolizei verhaftet. Viele von ihnen kamen in Konzentrationslager wie Dachau, Sachsenhausen, Buchenwald und Mauthausen, wo homosexuelle Häftlinge zu den am schwersten misshandelten Gruppen gehörten. Berichte von Überlebenden wie Josef Kohout, Harry Pauly, Pierre Seel und anderen zeigen die Grausamkeit, der homosexuelle Häftlinge ausgesetzt waren – Zwangsarbeit, Kastration, medizinische Experimente, öffentliche Demütigung und Gewalt sowohl durch SS-Wachmannschaften als auch durch Mithäftlinge. Das Video beleuchtet zudem den inneren Widerspruch des NS-Regimes, in dem einige führende Persönlichkeiten wie Ernst Röhm offen homosexuell waren, während der Staat die Verfolgung ab 1935 massiv verschärfte und die Reichszentrale zur Bekämpfung der Homosexualität und der Abtreibung schuf. Die Dokumentation zeichnet die Netze von Verhaftungen nach, die durch Denunziationen, Verhöre und Folter entstanden, und zeigt, wie rund 100.000 homosexuelle Männer festgenommen und bis zu 15.000 in Konzentrationslager eingewiesen wurden. Der Film erzählt auch von Formen des Widerstands, darunter Männer wie Willem Arondeus, ein homosexueller Held des niederländischen Untergrunds. Ihr Mut erinnert daran, dass LGBTQ-Menschen nicht nur Opfer waren, sondern auch Kämpfer gegen die Tyrannei. Wir dürfen die Tausenden nicht vergessen, die unter der nationalsozialistischen Verfolgung litten, ebenso wenig wie die Überlebenden, die ein Leben lang gezeichnet blieben. Ihre Geschichten warnen vor den Gefahren von Hass, Diskriminierung und Gewalt gegen die LGBTQ-Gemeinschaft.
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