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Perfektionismus ist kein Ausdruck von Stärke oder Fleiß, sondern der Versuch, eine unsichtbare Verletzlichkeit zu bedecken. Er entsteht aus der Angst, im Kern nicht zu genügen, und kleidet sich in äußerem Glanz, während er innerlich schwer auf der Seele lastet. Du versuchst, keine Angriffsfläche zu bieten, indem du makellos funktionierst – und doch führt genau dieses Streben dazu, dass du dich selbst immer mehr verlierst. Dein Wert wird an Leistung gemessen, und sobald du innehältst, entsteht eine leise Unruhe, die dir zuflüstert, du müsstest mehr tun, um überhaupt Daseinsberechtigung zu haben.
Komplimente erreichen dich kaum, denn dein innerer Kritiker ist lauter und findet sofort Gründe, warum Lob nicht wirklich gelten kann. Nähe wünschst du dir zutiefst, doch wenn jemand dich wirklich sieht, wächst die Angst, entlarvt zu werden – und so ziehst du dich zurück. Du entschuldigst dich für deine Bedürfnisse, deine Grenzen, manchmal sogar einfach dafür, Raum einzunehmen. So lebst du in einem ständigen Widerspruch: nach außen stark, nach innen voller Zweifel.
Kurz vor Erfolg sabotierst du dich unbewusst, weil Zugehörigkeit gefährlich wirkt, solange du dich selbst nicht annehmen kannst. Du vergleichst dich ständig, fühlst dich entweder überlegen, um dich zu schützen, oder unterlegen, um dich zu erklären – doch selten wirklich auf Augenhöhe. In Wahrheit sehnst du dich danach, den Druck ablegen zu dürfen, dich selbst in deiner Unvollkommenheit zu umarmen und zu erfahren, dass Liebe nicht verdient werden muss. Erst dort, wo du aufhörst perfekt sein zu wollen, beginnt das Leben dich in seiner ganzen Tiefe und Wärme zu tragen.
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