"Sonst bekomm ich Probleme": Rüdiger wurde Liebe gezeigt I Bosnien-Herzegowina - Deutschland 1:2
Nach dem Nations-League-Spiel in Bosnien findet Abwehr-Hüne Antonio Rüdiger das die deutsche Nationalmannschaft sich das Leben selbst schwer gemacht hat. Außerdem bedankte er sich sehr bei den bosnischen Fans und herzte Edin Dzeko.
Die Elf von Bundestrainer Julian Nagelsmann ist in der Nations League auf Kurs Gruppensieg eingebogen - durch ein verdientes 2:1 in Bosnien-Herzegowina. Das knappe Ergebnis war am Ende nahezu der einzige kleine Negativpunkt.
Handshake: Julian Nagelsmann (re.) mit Doppelpacker Deniz Undav.
Handshake: Julian Nagelsmann (re.) mit Doppelpacker Deniz Undav.picture alliance / GES/Markus Gilliar
"Wir sind an sich zufrieden", meinte Joshua Kimmich bei RTL nach der Partie, schränkte aber in gewohnt ehrlicher und selbstkritischer Manier aber sogleich ein: "Natürlich haben wir es verpasst, das Spiel früher zu entscheiden. Wir haben uns zu Beginn ein bisschen schwergetan und auch in den ersten rund fünf Minuten nach dem 2:1. Dann haben wir das eine oder andere Abseitstor gemacht", so der Kapitän weiter. Das knappe Ergebnis sei am Ende aber "das einzige, weshalb wir vielleicht ein bisschen unzufrieden waren", so Kimmich weiter, der auch noch ein besonderes Lob für die bosnischen Fans übrig hatte. "Sie waren sehr, sehr fair und haben auch uns vor und nach dem Spiel gefeiert. Das erlebt man nicht so oft."
Ähnlich wie Kimmich analysierte auch Julian Nagelsmann das Spiel, der ebenfalls das Wort "zufrieden" in den Mund nahm, wenn er über den Auftritt seines Teams sprach. "Ein bisschen zu wenig Tore für die Überlegenheit" hatte indes auch er gesehen, sprach diesbezüglich in der zweiten Hälfte aber auch von einer "Gratwanderung": Denn noch aggressiver auf das dritte Tor zu gehen, hätte nach hinten auch mehr Risiko bedeutet.
Und in Sachen eben jenen Risikos verwies Nagelsmann auch auf die am Ende gleich drei Debütanten im Team, sowie weitere Spieler, die gerade erst eineinhalb Tage beisammen gewesen waren. In dieser Hinsicht verteilte der Coach indes viel Lob an seine Spieler. Tim Kleindienst habe es "insgesamt gut gemacht". Auch die gleich zwei Abseitstore, die der Debütant erzielte, änderten daran nichts. "Er musste viel rackern, ich hätte ihm ein Tor gegönnt. In so einem Raum musst du dich auch immer nahe am Abseits bewegen."
Auch Maximilian Mittelstädt befand sich unter den Gepriesenen. Dieser sei "die letzten drei Wochen besser drin" gewesen und habe nicht nur in den Zweikämpfen in Zenica ein sehr engagiertes Spiel gezeigt. Denn Mittelstädt leitete auch das 2:0 des DFB-Teams per Flanke ein.
Und da war natürlich auch noch Deniz Undav, der gleich beide Tore zum Sieg erzielte, das zweite auf Vorlage seines Stuttgarter Teamkollegen. "Er ist ein richtiger kleiner Torjäger, wobei das 'klein' da nur auf die Größe bezogen ist", zollte Nagelsmann dem knapp 1,80 Metern großen Offensivakteur Respekt, der in drei Nations-League-Spielen damit auf drei Tore kommt.
Das Tor des Abends war zweifellos der deutsche Führungstreffer, bei dem Robert Andrich mit einem wunderbaren Steilpass den einlaufenden Florian Wirtz zentral anspielte, Letzterer wunderbar abtropfen ließ für Undav, der ebenfalls mit der ersten Berührung trocken vollstreckte. "Ich habe in Leverkusen schon öfter zum ihm gesagt, dass er mich tief anspielen soll", erzählte Wirtz. Im Strafraum sei er dann selbst "nicht so sicher" gewesen, "ob ich den selbst machen kann". Weil er aber im Augenwinkel Undav gesehen hatte, erfolgte die Ablage - und fertig war ein sehenswerter Treffer.
Wirtz blickte obendrein bereits auf die Montagspartie (20.45 Uhr) in München gegen die Niederlande voraus, die nach dem 1:1 in Ungarn am Freitagabend nun zwei Punkte hinter dem DFB-Team rangiert. Das Spiel in Bosnien-Herzegowina sei in dieser Hinsicht ein guter Test gewesen: "Sie (die Niederlande beim 2:2 in Amsterdam im September; Anm. d. Red.) haben viel mit langen Bällen auf den Stürmer gearbeitet, der den Ball festgemacht hat. Das konnten wir heute mit Dzeko üben." Ein bisschen anders werde die Partie aber gleichwohl. "Es wird sicher ein Stückchen schwerer, weil es ein bisschen mehr Qualität auf dem Platz geben wird."
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