In diesem Video geht es um das, was in unserer Medienlandschaft fehlt: eine kritische Diskussion von Gendersprache. FYI: "kritisch" kommt von "kritisieren", nicht von "apologetisch der Gegenseite zugestehen, was alles theoretisch an dieser Idee toll sein könnte, und kleinlaut minimalinvasive Gegenvorschläge auf einem Silbertablett servieren".
Ich habe die komplette Entwicklung von Gender-Mainstream und gegenderter Sprache miterlebt. Und ich habe es von Anfang an nicht ernst genommen. Jetzt, auf dem Höhepunkt des Genderns, auf dem diese Posse schon gar nicht mehr hinterfragt wird, werde ich von dieser Ansicht wohl nicht mehr großartig abweichen. Denn alles, was ich mir von Anfang an schon dachte, hat sich eigentlich nur bestätigt. Es geht nicht wirklich darum, Frauen, Trans-Leuten oder wem auch immer zu helfen, ihnen mehr Sichtbarkeit oder Rechte zu geben. Es geht um Wichtigtuerei, Geplänkel, Drama und Narzissmus.
Wenn du die bevorzugten Pronomen eines grünhaarigen Teenies nicht benutzen willst, wirst du als A*loch bezeichnet, mit Oberflächlichkeiten beleidigt und deine Ausbildung oder Erfahrungen werden abgewertet. Irgendwie schon putzig, dass diese Gruppe von Leuten, die sich ja so sehr im Recht fühlt, das immer wieder nötig hat. Irgendwie auffällig, dass wir Linke, zu denen ich mich zähle, diesen Müll durchgehen lassen. Unglaublich, dass woke-sein überhaupt als links gilt, und dabei wichtige soziale Themen in den Hingergrund rückt. Im Vordergrund stehen heute irrelevante Genitalien-Debatten und Stellungskriege um einzelne Buchstaben. Und das ist euch nicht mal allein zu Hause im Zimmerchen ein bisschen peinlich? Was ist da los?
QUELLEN / WEITERLESEN
(1) "Studenten" vs. "Studierende" https://efarbeitsrecht.net/studenten/
(2) Umfrage "Gendergerechte Sprache" https://www.infratest-dimap.de/umfrag...
Wisst ihr was wichtiger ist als gute Quellen (die es zu dem Thema leider kaum gibt, wegen schlechter Thesen-Formulierungen und Methodik)? Gute Allgemeinbildung, common sense, gute Urteilsfähigkeit, und Lebenserfahrung. Sagt mehr aus als Studienschlachten und die totale Vergeistigung und Theoretisierung von solchen Diskussion. Wie wär's, einfach mal auf dem Teppich zu bleiben und nicht so zu tun als benötigte man für diese Allgemeinplätze irgendeine Art von Expertise. Als wäre das nicht etwas, wozu jeder etwas sagen kann und muss?
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