Das ist mein neuer Artikel im Blog über die Crash-Propheten. Und warum es keinen Sinn macht, auf sie zu hören:
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Wenn du langfristige Aktienanlagen suchst, ist ein Ansatz, großen Trends zu folgen. Eines der wichtigsten Themen dieser Generation ist der E-Commerce. Die weltweiten Verkäufe über das Web nehmen zu. Der Trend wird sich in den nächsten Jahrzehnten fortsetzen. Technologie trägt dazu bei, dass der Einkauf bequemer, beispielsweise über Apps, abgewickelt werden kann. Amazon macht das exzellent. Ein kleinerer Player ist die Global Fashion Group. Die Luxemburger sind auf Schwellenländer ausgerichtet. Sie sind in Asien, Australien, Lateinamerika und in Ländern der ehemaligen Sowjetunion (GUS) unterwegs.
Das Modehaus hat 10.000 Marken unter einem Dach, es vermarktet die Produkte über die vier E-Commerce-Plattformen The Iconic (Australien), Zalora (Südostasien), Dafiti (Südamerika) und lamoda (Russland). Am 11. November sprach das Management von einem „starken Umsatz“ im vierten Quartal. Es peilte 1,3 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2020 an. Co-Chef Christoph Barchewitz bestätigte gegenüber der „Börsen Zeitung", dass das Tagesgeschäft längst profitabel sei. In einigen Jahren will Barchewitz eine operative Marge von mindestens 6% eintüten.
Am 17. November füllte er die Kasse mit einer Kapitalerhöhung. Er hat 16,5 Millionen neue Papier emittiert zum Kurs von 7,30 Euro. Das Geld von 120 Millionen Euro sollte reichen, um aggressiv wachsen zu können. Innerhalb eines Jahres gewann der SDAX-Titel 500%. Der Börsenwert ist mit 2,4 Milliarden Euro üppig, er entspricht dem 1,8-fachen Umsatz. Dafür gibt es Chancen. Die Mittelschicht in den Schwellenländern hat mehr Geld zur freien Verfügung. Die Menschen können kaum darauf warten, schicke und sportliche Mode zu tragen.
Zum Sortiment gehören internationale Marken wie Nike, Calvin Klein, Adidas, Mango, Asics, Tommy Hilfiger. Die Luxemburger sind in 17 Ländern zuhause. Hauptaktionär ist mit 37 Prozent die schwedische Beteiligungsfirma Kinnevik. 2011 hatten Kinnevik und die deutsche Startup-Fabrik Rocket Internet den Online-Mode-Händler gegründet. Kleidung in Schwellenländern ist eine aufregende Mission. Rocket ist mit 15% im Boot.
Es sieht gut aus. Das 3. Quartal sei das beste Quartal gewesen - seit das Unternehmen vor zehn Jahren an den Start ging, schwärmt Barchewitz. Die abgesetzten Waren haben sich um 35% erhöht. Die Marge habe sich „signifikant verbessert“. 10,8 Millionen Bestellungen hat die Internetfirma im dritten Quartal abgewickelt, 26% mehr als vor Jahresfirst.
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Das ist keine Anlageberatung! Aktien sind mit erheblichen Risiken verbunden!
Ich benutze Charts von Onvista.de und Yahoo Finance. Ich arbeite für den Börsendienst Prior Global und Prior Börse in Frankfurt:
https://www.prior.de
Außerdem schreibe ich für Publikationen wie Börse Online, Euro am Sonntag, finanzen.net sowie das Aktien Magazin.
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Der Elektronikhändler (Media Markt, Saturn) Ceconomy ist abgestürzt. Dabei gelang ein Befreiungsschlag. Die Holding legte den Streit mit MediaMarkt-Saturn-Minderheitseigner Kellerhals bei. Früher gehörte Ceconomy zur Metro-Gruppe, der Handelskonzern spaltete die Tochter im Juli 2017 ab.
Der Duisburger Familienbetrieb Haniel und freenet besitzen 23 bzw. 9%. Daneben halten die Prof. Otto Beisheim Stiftung und Meridian Stiftung 6 bzw. 14% der Aktien.
Das Geschäftsjahr 2019/20 (endete im September) lief trotz Corona solide. Der Umsatz sank nur um 1,8% auf 20,8 Milliarden Euro, obwohl vorübergehend Märkte schließen mussten. Das bereinigte Ebit landete bei 236 Millionen Euro. „Im vergangenen Geschäftsjahr wurden wir vor nie dagewesene Herausforderungen gestellt. Wir gehen aus dieser Erfahrung gestärkt und mit klarer Strategie für die nächsten Jahre hervor“, sagte CEO Bernhard Düttmann.
Das Online-Geschäft wächst dynamisch, es macht bereits 20% des Umsatzes aus. Sechs Millionen Onlinekunden hat die Kette. Ceconomy profitiert von mehr Nachfrage nach bestimmten Produkten durch die Pandemie, so ist der Bedarf nach technischen Equipment zum Arbeiten, Lernen und Leben im eigenen Zuhause hoch.
Die Ausfälle im stationären Geschäft dürfte der Vorstand abermals teilweise durch ein starkes Online-Geschäft kompensieren. So stieg der Online-Umsatz um 44% auf 4,2 Milliarden Euro im letzten Geschäftsjahr. Allein im April wuchs die Onlinesparte gegenüber dem Vorjahresmonat um 200%. Gleichzeitig stieg nach den temporären Marktschließungen im März und April die Besucherfrequenz im stationären Handel schnell. „Wir haben früh die richtigen Maßnahmen ergriffen, um erfolgreich durch diese herausfordernde Zeit zu kommen. Zum Jahresende sehen wir, dass wir vor der Krise die richtigen Impulse für die nachhaltige Entwicklung des Unternehmens gesetzt haben“, so Finanzchefin Karin Sonnenmoser.
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