Der Bau-Turbo des Friedrich Merz – ein Turbo fürs Nichts 🚨 Friedrich Merz hat sich mal wieder selbst auf die Schulter geklopft. Sein sogenannter „Bau-Turbo“ soll die Wohnungskrise beenden – ein Gesetz, das angeblich alles einfacher, schneller, besser macht. Doch wer genauer hinschaut, erkennt: Dieser Turbo ist nichts weiter als ein laues Lüftchen. Ein PR-Manöver für eine Regierung, die die Realität auf dem Wohnungsmarkt längst nicht mehr versteht.
Die Wahrheit ist bitter: Deutschland hat keine Genehmigungskrise, sondern eine Baukostenkrise. Überall liegen längst fertige Baupläne in den Schubladen, die Bauämter haben grünes Licht gegeben – aber die Kräne stehen still. Warum? Weil sich kein Investor, kein Handwerksbetrieb und kein privater Bauherr mehr leisten kann, überhaupt zu bauen.
Ein Neubau rechnet sich heute nur, wenn er für mindestens *25 Euro pro Quadratmeter* vermietet wird. Das ist nicht Luxus, sondern schlichte Kostendeckung. Doch wer kann sich das leisten? Kein Lehrer, keine Krankenschwester, kein junger Familienvater. Die Bundesregierung feiert sich also für Gesetze, die das Bauen theoretisch erleichtern – während die praktischen Hürden bestehen bleiben: Materialpreise, Energieauflagen, Dämmvorschriften, Bürokratie und Steuerwahnsinn.
Der Bau-Turbo endet 2030. Wie großzügig! Sechs Jahre lang darf man nun etwas „einfacher“ bauen – aber nur, wenn man sich durch einen Wust aus Klimaauflagen, Nachhaltigkeitszertifikaten und EU-Normen kämpft. Merz verkauft ein Stück Bürokratieabbau, das in der Praxis niemand spürt, weil gleichzeitig von Brüssel und Berlin neue Pflichten, neue Standards und neue Kosten beschlossen werden.
Es ist das alte Spiel: Symbolpolitik statt Substanz. Man nennt es „Turbo“, weil das Wort nach Fortschritt klingt. In Wahrheit ist es ein Placebo für eine Bauwirtschaft, die am Boden liegt. Statt endlich ehrlich zu sagen, dass die deutsche Regulierung das Bauen ruiniert hat, tut Merz so, als sei die Lösung gefunden.
Ein echter Turbo wäre: Abschaffung der überzogenen Energieeinsparverordnung. Reduktion der Mehrwertsteuer auf Wohnungsbau. Streichung überflüssiger DIN-Normen. Und vor allem: eine Rückkehr zur wirtschaftlichen Vernunft. Aber davon ist in Berlin keine Spur.
Der Merz-Bau-Turbo ist ein Symbol für die Selbsttäuschung einer Regierung, die glaubt, mit Ankündigungen und Slogans Häuser bauen zu können. Die Realität ist härter: Solange das Bauen in Deutschland unbezahlbar bleibt, bleibt auch der Traum vom Wohnen für Millionen unerreichbar.
Der Bau-Turbo ist kein Aufbruch – er ist der letzte Versuch, das eigene Scheitern als Erfolg zu verkaufen. Ein Turbo fürs Stillstandland.
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