7 Operellen 2 | Abkürungen und Beschleunigungen | Jugendstiltheater Wien
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7 OPERELLEN 2 - ABKÜRZUNGEN UND BESCHLEUNIGUNGEN
2007 sirene Operntheater & Tiroler Landestheater Innsbruck & Jugendstiltheater Wien
00:00 7 Operellen 2 - sirene Operntheater am Tiroler Landestheater
Regie: Kristine Tornquist / Produktion: Jury Everhartz
02:34 5. Fröhliche Wissenschaft (02:35 - 1, 05:58 - 2, 09:12 - 3, 14:27 - 4)
Text: Günter Rupp / Musik: Jury Everhartz
19:16 6. vom mond (19:44 - I, 22:29 - II, 25:06 - III, 27:24 - IV, 30:00 - V, 33:07 - VI, 34:34 - VII, 37:03 - VIII, 40:43 - IX, 42:11 - X)
Text: Händl Klaus / Musik: Klaus Lang
44:51 7. Tod auf dem Mond (45:21 Der Mond, 48:02 Der Mann im Mond, 50:52 Kleine Geschichte der Raumfahrt, 54:17 Ein kleiner Schritt, 56:36 Mondterzett, 58:07 Ein Ungeheuer, 59:05 Toccata, 1:01:43 Rezitativ und Arie, 1:03:48 Vokale, 1:07:50 So allein)
Text: Antonio Fian / Musik: Herwig Reiter
1:09:15 Applaus
Wenn Autoren an Reisen durch das All denken, scheint nicht viel Spielraum für ein unbekümmertes Ende. Die 5 Figuren, die alle 7 Operellen miteinander verbinden - Köchin, Briefträger, Astronaut, Galilei und der Mann im Mond - haben es nicht leicht. Zwischen Erde und Mond passen am besten missglückte Träume, beiläufige Untergänge und witzige Morde. Die Zeiten der Eroberer sind vorbei. Eingriffe ins Unbekannte sind gefährlich und schnell ist das Gleichgewicht gestört. Blinde Neugier, Ursprung der Wissenschaft, bringt Unheil. So lässt Dramolettspezialist Antonio Fian in seinem von Herwig Reiter kongenial witzig vertonten „Tod auf dem Mond“ eine einzige Figur die grosse Mondexpedition überleben. In „Monduntergang“ reisst Galileis wissenschaftliche Neugier Mond und Erde in den Untergang. René Clemencics Vertonung von Kristine Tornquists skurril-düsterer Geschichte lässt die Klänge in ursprünglicher Magie sphärisch wirken - zwischen Liturgie und Angriff aus dem Weltall. Blinde Sehnsucht wird nicht erfüllt. Das führen Johannes Schrettle und Hannes Raffaseder in der Operelle „Play it like Rosie“ vor, die 20 Jahre auf 15 Minuten verkürzt und sich dem Thema mit Versatzstücken aus Kitschromanen und Popmusik nähert und eine ganz eigene Konzentration entwickelt. Das Motiv findet sich auch in den virtuellen Begegnungen im Neusprech des Cyberspace, in denen Daniel Glattauer seine Protagonisten boshaft gerade das finden lässt, wonach sie nicht gesucht haben: „Falsch verbunden“, von Johanna Doderer in raffiniert verschachtelte Rhythmen gesetzt. Wohl denen, die langsam und behutsam zu Werke gehen. Händl Klaus und Klaus Lang haben zusammen ein subtiles und verdichtetes Stück geschaffen: „vom mond“ gibt in schwebenden Klängen und feinen Zwischentönen dem Ungewissen Raum: unfassbar ist die Verzauberung und der Bann unter dem Einfluss des fernen Himmelskörpers. Wirklich sicher erscheint man nur in der Küche, wo Träume, Surreales und Reales zu geniessbaren Happen verkocht werden, wo All, Abenteuer und Ferne als Phantasien des Geistes viel leichter verdaulich sind. So kocht Barbara Frischmuth in „Mirabellenkompott oder Mostbirnenmus“ dem Mann im Mond seine Lieblingsspeise und entwickelt rundum ein eigenartiges Treiben, das Ulrich Küchl gekonnt und humorvoll vertont hat. Und aus Günter Rupps Parabel „Fröhliche Wissenschaft“ hat Jury Everhartz ein rasantes Spiel mit barockem Witz gemacht, in dem alles um einen Küchentopf kreist, dessen Geheimnis erst der Mann im Mond lüftet. Die Moral von der Geschicht: wo gekocht wird (genauer gesagt: wo der Mann im Mond bekocht wird), dort ist Ende gut, alles gut.
Sopran. Jennifer Chamandy
Alt. Lysianne Tremblay
Tenor. Alexander Mayr
Bass. Andreas Mattersberger
Schauspiel. Eleonore Bürcher
Tiroler Ensemble für Neue Musik
Violine. Esther Neumann
Viola. Ernst Theuerkauf / Werner Heidrich
Violoncello. Sunhild Anker
Kontrabass. Andreas Flemming / Alexandra Lechner
Flöte. Michael Cede
Fagott. Erhard Ploner
Horn. Marco Treyer / Thomas Mächtlinger
Posaune. Mato Santek
Harfe. Claudia Mantovani / Tina Zerdin
Schlagzeug. Stephan Mader
Ensembleleitung. Harald Pröckl
Musikalische Leitung. Leif Klinkhardt
Regie. Kristine Tornquist
Bühne und Kostüm. Julia Libiseller
Musikalische Assistenz. Michael Mader
Dramaturgie. Romana Lautner
Studienleitung. Rosemary Jarvis. Christoph Lichdi
Assistenz. Ellen Piendl. Esther Christina Lienbacher. Veronika Abermann. Veronika Stemberger
Jugendstiltheater. Gary Maurer. Bettina Brenneis
Licht. Martin Knaupp. Loma Döring
Maske. Stina Jakub
Maskenassistenz. Yvonne Everhartz
Produktionsleitung sirene. Maria Haneder-Kulterer
Theaterdirektion Wien. Alois Hofinger
Produktion sirene. Kristine Tornquist & Jury Everhartz
Videoproduktion. Reinhold Rieger
Radio Orange: Kulturschiene. Interview mit René Clemencic und Jury Everhartz | • Radio Orange Kulturschiene 23.03.2007 - si...
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