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  • Holger Riesch
  • 2026-01-10
  • 782
Pfeilspitzen bei den Franken, Alamannen und Baiuwaren
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Описание к видео Pfeilspitzen bei den Franken, Alamannen und Baiuwaren

Eiserne Pfeilspitzen zeichnen sich in der Merowingerzeit durch eine überregionale Homogenität aus. Das betrifft Funde aus dem fränkischen, alamannischen und baiuwarischen Siedlungsraum. Meistens handelt es sich um zweischneidige Tüllenspitzen. Die bevorzugten Designs waren weidenblattförmig, später auch rhombisch und lanzettförmig. Breite Widerhakenspitzen, teils mit tordierten Stiel, wurden für die Jagd auf stärkeres Wild wie Rothirsche oder Auerochsen benutzt. Bei der Torsion handelte es sich vermutlich um eine wertsteigernde bzw. schmiedetechnische Extravaganz. Eine andere spezielle Zweckform bildeten vierkantige Spitzen des Bodkin-Typs. Solche Pfeilbewehrungen wurden im Kampf gegen gerüstete Gegner (Ringpanzer, Lamellenpanzer) eingesetzt. Die lichte Weite der Tüllen lag üblicherweise bei 7-9 mm. Bei sich konisch nach vorne zu verdickenden Pfeilen konnte der maximale Durchmesser an der Spitze um die 11 mm betragen. Tüllen mit mehr als 12 mm gehörten zu leichten Wurfspeeren. Hin und wieder treten rautenförmige Dreiflügelspitzen mit Schaftdorn im Fundgut auf. Sie wurden ereignisgeschichtlich (Gotenkriege) von der oströmischen Armee in Italien des 6. Jh. n. Chr. adaptiert und gelangten über die Alpen zu den Merowingern. Originär handelte es sich um hunnische Spitzen der Völkerwanderungszeit.

Eine originale alamannische Blattpfeilspitze mit Tülle aus dem Bestand des Landesmuseums Württemberg in Stuttgart wurde von Klaus Becker und H. Riesch materialkundlich untersucht. Sie besaß einen interessanten, dreilagigen Gefügeaufbau. Die härteren Schichten (Ferrit/Perlit) lagen im Außenbereich. Innen befand sich ein graduell weicheres Eisen (Ferrit). Diese modern anmutende Sandwich-Bauweise verlieh der Pfeilspitze besondere Riss-Stopp-Eigenschaften. Für die früher mitunter als "dark-ages" bezeichnete Merowingerzeit ist dies technisch ein ganz im Gegensatz dazu stehend fortschrittlicher Befund. Typenkundlich abgrenzbar von Spitzen für Pfeil und Bogen stehen im späteren Mittelalter gedrungene, rhombische Bewehrungen für den Gebrauch von Pfeilen für die Armbrust. Solche Bolzenspitzen, wie sie zum Beispiel aus dem 12. Jh. n. Chr. von der Niederungsburg Dockendorf in der Südeifel im Rheinischen Landesmuseum Trier zusammen mit einer Abszugsstange, beinernen Nuss und einem Sehnenrest aufbewahrt werden, dienten zielballistisch als Wuchtgeschosse. Weniger flexibel und kürzer als Bogenpfeile wurden Armbrustbolzen im Konfliktfall aufgrund ihrer spezifischen Flugeigenschaften mehr im Kernschussbereich verwendet. Die überwiegend massive Auslegung der Spitzen fürs Armbrustschießen spiegelt dies als typische Zweckform wieder.

Im Video zu sehen sind einige heute historische Fotos mit frühmittelalterlichen Pfeilspitzen aus der Archäologischen Staatssammlung München, dem Museum Schlosspark in Bad Kreuznach (Thumbnail-Foto), dem Museum Burg Linn in Krefeld, dem Rheinischen Landesmuseum Trier und dem Stadtmuseum Alzey. Dort mit einem von H. Riesch rekonstruierten Pfeil aus Haselvollholz mit dreifacher Befiederung, kelchförmiger Nocke und Blattspitze (Schmiede Ulrich Stehli) in der Ausstellung zur Merowingerzeit.

Klaus Becker und Holger Riesch: Untersuchungen zur Metallurgie alamannischer Pfeilspitzen in Original und Reproduktion. In: Archäologisches Korrespondenzblatt. 28 (1998) 2, S. 305-310

Holger Riesch: Untersuchungen zu Effizienz und Verwendung alamannischer Pfeilspitzen. In: Archäologisches Korrespondenzblatt. 29 (1999) 4, S. 567-582

Holger Riesch. Pfeil und Bogen zur Merowingerzeit. Eine Quellenkunde und Rekonstruktion des frühmittelalterlichen Bogenschießens. Wald-Michelbach. Karfunkel-Verlag. 2002

https://d-nb.info/965792765/04

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