Ein gemeinsamer Spaziergang im Park
für zwei Blasorchester, Punkband, Pop-Duo, Bläserensemble, Drumline, E-Gitarre, Synthesizer, Solobassposaune, Choreografie und lichtbasierte künstlerische Intervention Dauer: 45′ UA: 31.10.2023, 18 Uhr, Stadtpark Wien, Wien Modern Eröffnung 2023
Aufführende: Maria Gstättner Idee, Konzept, Komposition, künstlerische Leitung | Brigitte Wilfing Choreografie, Dramaturgie | Victoria Coeln/Wiener Lichtblicke lichtbasierte künstlerische Intervention
Harald Matjaschitz Bassposaune | Martin Siewert Synthesizer, E-Gitarre | David Panzl Komposition, Einstudierung, Drumline (Radoš Bone, Iosua Dascal, David Panzl, Staš Planinšek, Jonathan Six Snare-Drum, Artúr Büttl, Felix Streif Bass-Drum) | Schapka Komposition, Performance (Laura Gstättner, Marie Luise Lehner Stimme, Dora de Goederen E-Bass, Lilian Mira Kaufmann Drums) | Niklas Apfel, Philip Stoeckenius Performance, Live-Elektronik | Militärmusik Burgenland (Johanna Losert Flöte, Lukas Preissl, Michael Michitsch, Sebastian Weiß, Gerald Mahr, Noah Rak, Daniel Teszar Klarinette, Julian Winkler, Philipp Buchberger Horn, Julian Michlits, Fabian Petschina, Felix Schadenhofer, Tobias Schadenhofer Tenorhorn, Clemens Haas, Michael Pfeffer Bariton, Stefan Alphons, Nico Schindler, Martin Ibanschitz, Stefan Schauer, Gabriel Schröck Schlagzeug, Patrick Müller, Julian Stummer, Manuel Gassner, Marcel Reinprecht, Patrick Überlacker, Jonas Tobitsch, Dominik Hutter Flügelhorn, Ruben Muresan, Natascha Brunner, Oliver Bierbaum, Julian Schramböck, Leonhard Dannemüller Trompete, Markus Kaufmann, Markus Pöttler, Jonas Pauzenberger, Lennart Schügerl Posaune, Stefan Kropf, Kevin Janezic, Moritz Kicker Tuba) | Hans Miertl Einstudierung, Leitung | Gardemusik Wien (Rohrer, Platz Flöte/Piccolo, Fenzl, Kuni Trompete, Pieler Bassklarinette, Arsenschek, Auer, Dollfuß Tuba, Mauser, Angerer, Umhack, Theuermann Saxophon, Martschitz, Breineder, Leonhartsberger, Hemmelmayer, Bransstetter Schlagzeug, Gartner Tenor, Lindtner, Vollnhofer Horn, Hirschmugl, Plank Arbeitsdienst) | Bernhard Heher, Johann Kausz Einstudierung, Leitung | Abordnung der Mürztaler Trachtenkapelle Mitterdorf-St. Barbara/ MTK (Petra Karner, Anton Wendl, Johann Lackner Klarinette, Barbara Ditsios, Elisabeth Ditsios Flöte, Josef Ressel jun. Bariton, Josef Ressel sen., Mark Lechner, Manfred Preiß Tuba, Johann Zwerschitz, Sandro Winkelmayer Posaune, Birgit Dopplhofer, Christa Wendl, Martin Buchebner Saxophon, Christoph Dittmann Trompete, Hannes Zenz, Christian Schweiger Flügelhorn, Dominik Riemelmoser Schlagwerk) | Manfred Skale Einstudierung, Leitung | Studierende des Leonard Bernstein Instituts für Blas- und Schlaginstrumente (Ivona Dominik, Selina Hofer, Andela Ljubicic Saxophon, Sebastian Glaser, Martin Kreuzberger Trompete, Lara Korenjak Klarinette, Petra Lantschner Flöte, Sebastian Schmidinger, Thomas Stückler Horn, Tamas Szalóky Posaune) | Studierende des CAP Masterstudiengangs Contemporary Arts Practice der mdw (Viktoria Hofmarcher, Olga Rybakova, Laura Steiner, Max Zaloudek, Barbara Neu Licht, Marko Arich E-Gitarre, Sophie Schollum Flöte) | Ahoo Maher Produktionsleitung Wiener Lichtblicke | Ronja Janu Produktion Wiener Lichtblicke | Paul Lechner Lichttechnik Wiener Lichtblicke | Werner Angerer Klangregie | Annelie Fritze, Philipp Forthuber/Wien Modern Projektleitung
Fanfare allez ensemble führt von den äußeren Rändern des Wiener Stadtparks in ein kollektiv rituelles Erleben, das von einer Polychromie aus Musik und lichtbasierter Kunst getragen wird. Im gemeinschaftlichen Gehen von Akteur:innen und Publikum kommt es zur Transformation und Katharsis, bei der sich unerwartet neue Perspektiven eröffnen. […] (Maria Gstättner)
„Ein Projekt zu erarbeiten, in dem eine queerfeministische Punkband, elektronische Musiker:innen, Student:innen der mdw, eine Militär- und Blasmusikkapelle etwas gemeinsam erschaffen, ist nur in Friedenszeiten machbar. ( ... )Diese Fanfare macht für mich Ambivalenzen fühlbar: einerseits, große Dankbarkeit zu empfinden, dass ein Projekt, das so viele Lebenswelten und Denkweisen zusammenführt, möglich ist und gleichzeitig zu spüren, welch ein Privileg dies ist. Angesichts des noch immer andauernden russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine, des Angriffskrieges der Hamas gegen Israel, der Erhöhung der Terrorwarnung in Österreich, möchte ich eine choreografische Handlungsanweisung an die Musiker*innen offenlegen: Widmen Sie die ersten Minuten des Stückes – wenn sie auf sich alleine gestellt, langsamen Schrittes durch den Stadtpark gehen und mit ihrem Instrument auf Umgebungsgeräusche, auf Wind, Vögel, Straßenlärm reagieren – jemandem, einem friedvollen Gedanken, einem Wunsch, der Ihnen am Herzen liegt.“ (Brigitte Wilfing)
„Die Verschmelzung von Licht und Kunst wird für mich – wie Musik – zu einer hochpräzisen, machtvollen, kraftvollen und vor allem offenen Sprache.“ (Victoria Coeln)
Infos: www.magst.at
www.wienmodern.at
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