Nach den Strapazen der letzten Tage fühlte ich mich ausgelaugt. Der Firelink Shrine bot Sicherheit und die Möglichkeit, nachzudenken. Es war ein Ort der Ruhe, und doch erinnerte jede Ritze und jeder Schatten daran, dass Ruhe in dieser Welt niemals von Dauer ist. Mit den Seelen, die ich gesammelt hatte, leistete ich mir einen Bogen. Ein schlichtes Werkzeug, aber oft sind es die einfachen Dinge, die die größten Vorteile bringen. Damit bewaffnet kehrte ich in die Untotensiedlung zurück, um einige der Items von den Bäumen zu holen, die zuvor außer Reichweite gewesen waren. Es war fast wie eine Jagd – nur dass die Beute keine Beute war, sondern skurrile Kleidung und nützliche Fundstücke. Ich schmunzelte. „Selbst die unscheinbarsten Dinge haben hier ihren Wert,“ murmelte ich.
Der giftige Pfad von Farron Keep
Mein nächstes Ziel war Farron Keep, ein Sumpf, dessen Wasser wie flüssiges Gift durch die Landschaft kroch. Es war ein feindseliger Ort, aber auch einer, der Belohnungen versprach. Dort fand ich einen neuen Beschwörungszauber, und zu meiner Überraschung handelte es sich um nichts Geringeres als die Macht eines Abyss Watchers. Diese legendären Krieger, die den Abgrund bekämpften, waren bekannt für ihre unbändige Stärke. Jetzt war einer von ihnen an meine Seite gebunden. Ich spürte die Macht der Beschwörung in meinen Händen und lächelte. „Ein würdiger Diener für einen Beschwörer,“ flüsterte ich.
Doch der Sumpf war gnadenlos. Gift kroch durch meine Adern, und als ich in einem verzweifelten Moment nach meiner Estusflasche griff, versagten meine Beine. Der Tod kam leise, fast spöttisch. „Eine Lektion in Demut,“ dachte ich, als ich zurückkehrte, entschlossener denn je.
Bevor ich mich jedoch auf neue Abenteuer stürzte, gab es eine alte Rechnung zu begleichen. Der Marauder, ein Boss am Anfang des Aschefriedhofs, hatte mich lange genug verhöhnt. Mit dem Abyss Watcher an meiner Seite kehrte ich zurück. Der Kampf war intensiv, doch mein neuer Diener erwies sich als unschätzbar. Der Marauder fiel, und ich stand über seinem leblosen Körper, ein Gefühl des Triumphs erfüllte mich. „Endlich bist du erledigt,“ murmelte ich, bevor ich meinen Weg fortsetzte.
Die Stärke meiner Armee wuchs weiter. Neben dem Lykanthropen hatte ich nun auch einen Black Knight und den Abyss Watcher unter meinem Kommando. Doch jede Macht hat ihren Preis: Beide Diener beanspruchen jeweils drei Spellslots, und da ich aktuell nur fünf zur Verfügung habe, bleibt kaum Raum für andere Zauber. Einer der Slots ist für Heilung reserviert, und so fühlte sich diese Macht gleichzeitig wie eine Bürde an. „Ein Beschwörer muss immer wählen,“ dachte ich, „doch was ich opfere, macht mich stärker.“
Nach diesen Strapazen zog ich mich in die Sicherheit des Firelink Shrine zurück. Der Gedanke an die Kathedrale des Abgrunds, mein nächstes Ziel, war verlockend, doch ich wusste, dass ich mich erst erholen musste. Der Keller des Schreins bot eine seltsame, beruhigende Dunkelheit. Ich legte mich nieder, Daniel hielt Wache, Michael ruhte sich aus, und meine neuen Diener schwiegen wie Wächter aus der Vergangenheit.
Mit geschlossenen Augen dachte ich an den Sumpf, den Marauder und die Abyss Watcher. „Diese Welt prüft mich,“ flüsterte ich, „aber ich bin es, der das Licht in ihrer Dunkelheit entzündet.“ Mit diesem Gedanken ließ ich mich in den Schlaf fallen, bereit für die kommenden Herausforderungen.
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0:00:00 - Farron Keep Entrance
0:25:56 - Boss Marauder
1:27:13 - Boss Abyss Watchers
1:31:51 - Final Fight Abyss Watchers
1:47:52 - Final Fight Marauder
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