doch in Wahrheit sucht das Leben im anderen nur sich selbst.“ ❤️🙏
Die wahre Liebe ist kein Gefühl der Liebe, sondern das absolute Sein, das keine Liebe kennt.
Mit dem Erscheinen des Bewusstseins
beginnt die Liebe zu schwingen und ertönt als die ewige Melodie, in der die Schöpfung, unser Universum, geboren wurde.
Die ersten Strahlen der Liebe im allgegenwärtigen Bewusstsein sind Brahman in Bewegung - die Unendlichkeit, die sich selbst küsst, um sich in zwei zu spiegeln.
Nicht um zu trennen, sondern um sich selbst zu erkennen.
So erscheint auch die Beziehung von Mann und Frau.
Zwei Körper,
zwei Herzen,
zwei Geschichten -
und doch ist es in Wahrheit ein einziges Bewusstsein, das sich in zwei Formen betrachtet.
Mann und Frau begegnen sich
nicht, um sich zu besitzen,
nicht um einander zu erfüllen,
sondern um sich im anderen selbst zu erkennen.
Doch solange Beziehung aus Bedürfnis entsteht - aus Angst vor dem Alleinsein, aus Erwartungen und Vorstellungen – bleibt sie im Spiel der Person.
Wahre Liebe beginnt dort, wo Beziehung als Besitz endet.
Wenn Mann und Frau einander nicht mehr brauchen, um vollständig zu sein, wenn keiner den anderen festhält,
wenn Liebe nicht fordert, sondern frei lässt, dann öffnet sich ein anderer Raum.
Dann wird die Begegnung heilig.
Zwei Herzen verneigen sich vor dem einen Leben, das sie beatmet.
Dann ist der Mann nicht mehr „der andere“ und die Frau nicht mehr „die andere“.
Sie sind zwei Wellen im selben Ozean des Seins.
Die Liebe fließt nicht mehr von einem zum anderen, sondern durch beide hindurch.
Sie ist das Feuer, das nicht verbrennt,
die Süße, die nicht vergeht,
die Stille, die im Klang wohnt
und der Klang, der aus der Stille geboren wird.
Wenn wahre Liebe erwacht,
verliert die Welt ihr Gewicht.
Zeit wird zu Ewigkeit,
Form zu Transparenz,
Begehren wandelt sich in Hingabe.
Dann fließt das Herz über -
nicht zu jemandem,
sondern in alles.
Es sieht sich selbst
im Blatt, im Wind,
im Blick des Geliebten
und in der Tiefe der eigenen Stille.
Wahre Liebe ist das Atman,
das sich selbst als Ananda erkennt -
Sein in Freude, Bewusstsein in Glückseligkeit.
Sie fragt nicht nach Nähe oder Ferne,
nicht nach Mann oder Frau,
nicht nach Du oder Ich.
Denn in ihrem Licht verschmilzt das Viele zum Einen.
Wahre Liebe ist nicht „meine“ Liebe.
Sie ist die Liebe des Selbst zum Selbst,
die alles umfasst, alles vergibt und alles heilt.
Wenn sie dich berührt, löst sie dein Ich im Ozean des Seins.
Und nur das bleibt, was nie verloren gehen kann:
Sat – Chit – Ananda
Sein – Bewusstsein – Glückseligkeit.
Peter ❤️🙏
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