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Скачать или смотреть Suicide Bombing: Zur Logik des Selbstmordattentats – Ein Vortrag von Gerhard Scheit

  • TheNokturnalTimes
  • 2016-05-21
  • 1272
Suicide Bombing: Zur Logik des Selbstmordattentats – Ein Vortrag von Gerhard Scheit
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Описание к видео Suicide Bombing: Zur Logik des Selbstmordattentats – Ein Vortrag von Gerhard Scheit

„Das Selbstmord-Attentat gilt als Verzweiflungstat – als Mittel der Verzweifelten in einem Kampf für durchaus legitime politische Zwecke. In Wahrheit ist es ein Mittel, das den Zweck vollständig in sich trägt: Vernichtung um der Vernichtung willen. Suicide Attack bedeutet also einen neuen Begriff des Politischen im alten Sinne Carl Schmitts: Politik als „Bereitschaft zum Nichts“ – oder wie es Karl Löwith, 1934 gegen den Nazi-Staatstheoretiker Schmitt gerichtet, formulierte: „Bereitschaft zum Tod und zum Töten“ als „oberste Instanz“ – „Opfer des Lebens an einen Staat, dessen eigene ‚Voraussetzung‘ schon das Entscheidend-Politische ist“.

Der Staat, für den die neueren Selbstmordattentäter sich opfern, zerfällt einerseits in islamistische Bandenkollektive wie Hamas & Hisbollah, verwandelt sich andererseits mittels Massenvernichtungswaffen selber in einen einzigen großen Sucide Bomber, wie die Islamische Republik des Iran. In beiden Fällen kann eine Logik der Abschreckung, ein diplomatisch hergestelltes Gleichgewicht des Schreckens, nicht mehr wirken.

Ist es aber Zufall, daß Selbstmordattentate in bestimmten Kreisen als eine Form der Mitbestimmung in der internationalen Politik verstanden werden; daß die EU nicht aufhört, Verhandlungsbereitschaft mit Hamas und Hizbollah zu signalisieren oder im sogenannten Atomstreit mit dem Iran zu vermitteln, wo es nichts mehr zu vermitteln gibt; oder daß es gerade Jürgen Habermas war, der Ted Honderichs Apologie des Selbstmord-Attentats dem Suhrkamp-Verlag empfahl?

Die Rechtfertigung jenes Vernichtungswahns aus der Peripherie des „Großraums“ Europa, der auf Israel und dessen Schutzmacht zielt, geht erstaunlicherweise mit der Forderung nach „Verrechtlichung der internationalen Beziehungen“ einher, wie sie in „Kerneuropa“ im Namen der UNO formuliert wird. Diesen Zusammenhang zwischen der „Verdrängung des Souveräns“ & der Eskalierung politischer Gewalt, also die internationale Arbeitsteilung zwischen postnazistischer Demokratie & islamistischer Vernichtung, wäre offenzulegen.“ (Text: https://t1p.de/boqgx | Quelle: http://nokrauts.org/audio.php | MP3: https://t1p.de/3pdi6)

Scheit argumentiert, dass es nicht ausreicht, Selbstmordattentate auf den Islamismus, Armut oder politische Unterdrückung allein zurückzuführen. Diese Faktoren bilden zwar den Nährboden, erklären aber nicht die spezifische Form & Logik des Aktes selbst. Er wendet sich gegen die Vorstellung, es handle sich um ein vormodernes, irrationales Phänomen.

Die Logik des Selbstmordattentats entspricht der Logik des Warentauschs & der abstrakten Wertform des Kapitals, allerdings in einer negativen, destruktiven Verkehrung. In der kapitalistischen Gesellschaft wird der Mensch auf seine abstrakte Arbeitskraft reduziert, sein konkretes Leben wird zu einem Mittel für den Zweck der Wertakkumulation. Das Subjekt wird zu einer "Charaktermaske" des Kapitals.

In den Krisenregionen der Welt, insbesondere in zerfallenden Staaten, wird dieser Prozess der Abstraktion auf die Spitze getrieben. Das Subjekt ist bereits sozial & ökonomisch tot, bevor es physisch stirbt. Es hat keine Zukunft, keine Perspektive, keine Möglichkeit zur Selbstverwirklichung. Das Leben ist bereits entwertet & zu einer leeren Hülle geworden. Der Selbstmordattentäter ist somit ein "lebender Toter", der seinen bereits eingetretenen sozialen Tod durch den physischen nur noch vollstreckt.

In einer Situation totaler Ohnmacht, in der alle anderen Mittel der politischen oder militärischen Auseinandersetzung versagen, wird der eigene Körper zur letzten & einzigen verfügbaren Waffe. Die Verwandlung des Körpers in eine Bombe ist die ultimative Konsequenz der instrumentellen Vernunft, bei der das Subjekt sich selbst vollständig zum Mittel für einen abstrakten Zweck (die "Sache", die Rache, die Nation) macht.

Der Akt ist nicht nur reine Zerstörung, sondern eine Art "negative Weltschöpfung". Durch die absolute Vernichtung (des Selbst & der Anderen) soll eine neue, reine, von den Übeln der Moderne (Geld, Zins, Abstraktion) befreite Welt entstehen. Scheit sieht hier eine strukturelle Nähe zum modernen Antisemitismus, der nicht primär auf den konkreten Reichtum der Juden zielt, sondern auf die Zerstörung des Prinzips der abstrakten Vermittlung (des Werts, des Geldes), das im "Juden" personifiziert wird. Das Selbstmordattentat ist demnach ein "pogrom in nuce", ein Pogrom im Kleinsten, das auf die Vernichtung des Wertprinzips durch die Vernichtung von Menschen zielt.

Scheit kritisiert eine linke/antiimperialistische Perspektive, die in Selbstmordattentaten einen legitimen, wenn auch verzweifelten, Akt des Widerstands sieht. Er argumentiert, dass diese Taten keine emanzipatorische Perspektive haben, sondern die Logik der Herrschaft, die sie zu bekämpfen vorgeben, auf die Spitze treiben & reproduzieren. Sie sind Ausdruck der Barbarei, nicht deren Überwindung.

Weitere Vorträge von    • Dr. Gerhard Scheit   bei TNT

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