Weinbau: Wie schützen Winzer Weintrauben vor Pilz? | Bio Weinbau | Landwirtschaft | Unser Land | BR

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Ein Problem im Bio Weinbau: Ein Pilz, der die Weinstöcke befällt und die Weintrauben braun werden lässt. Winzer aus dem Ökolandbau wollen ihre Trauben schützen und würden gegen Peronospora, den Falschen Mehltau, gerne ein wirksames Pflanzenschutzmittel einsetzen: Kaliumphosphonat.

Der Naturstoff aus Algen wirkt gut gegen den Falschen Mehltau. Ursprünglich ist es ein Pflanzenstärkungsmittel, extra für den Öko Weinbau zugelassen. Doch 2013 hat es die EU als Pflanzenschutzmittel, also als Pestizid, eingestuft, seitdem dürfen es Biowinzer nicht mehr verwenden.

Im Öko Weinbau zugelassen gegen den Falschen Mehltau ist aber immer noch Kupfer: Etwa zehnmal im Jahr werden Weinberge damit gespritzt. Das Schwermetall Kupfer steht in der Kritik: Unter anderem weil es sich im Boden anreichert. Aber die Phosphonate, die den Ertrag sichern könnten, sind verboten.

Für Winzer Thomas Schenk aus Randersacker bei Würzburg in Mainfranken macht das ökonomisch und auch ökologisch keinen Sinn. Ändern wird sich an der Gesetzgebung so schnell nichts. Denn in südeuropäischen Ländern, welche den Weinmarkt dominieren, ist der Falsche Mehltau so gut wie kein Problem.
Eine Doku über Weinbau aus Unterfranken.

Autorin: Julia Kuhles
Aus der Sendung vom 17.06.2022

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