Tonfolge: c¹-es¹-f¹-as¹-c²
5) HL. KONRAD
Schlagton: c²
Gewicht: 266 kg
Gießer und Gussjahr: Rudolf Perner (Passau) 1967
Inschrift:
SANCTE KONRADE A PARZHAM IN HORA MORTIS APERI NOBIS DIVINAE MISERICORDIAE SINUM.
4) HL. JOSEPH
Schlagton: as¹
Gewicht: 573 kg
Gießer und Gussjahr: Rudolf Perner (Passau) 1961
Inschrift:
SANCTE JOSEPH OPERA NOSTRA ET FAMILIAS NOSTRAS TUERE!
Gestiftet von der Firma Karl Weiß, Burglengenfeld, am Fest Peter und Paul 1961
3) HL. ERZENGEL GABRIEL
Schlagton: f¹
Gewicht: 957 kg
Gießer und Gussjahr: Rudolf Perner (Passau) 1961
Inschrift:
SANCTE JOSEPH OPERA NOSTRA ET FAMILIAS NOSTRAS TUERE!
Gestiftet von Stadtpfarrer Franz Rohrmeyer, Maxhütte-Haidhof, am Fronleichnamsfest 1961
2) HL. ERZENGEL MICHAEL
Schlagton: es¹
Gewicht: 1.457 kg
Gießer und Gussjahr: Rudolf Perner (Passau) 1961
Inschrift:
SANCTE MICHAEL ARCHANGELE DEFENDE NOS IN PRAELIO
Gestiftet von der Stadt Maxhütte-Haidhof am 30. Mai 1961
1) HL. AUGUSTINUS
Schlagton: c¹
Gewicht: 2.475 kg
Gießer und Gussjahr: Rudolf Perner (Passau) 1967
Inschrift:
SANCTE AUGUSTINE CONFIRMA NOS IN FIDE!
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Die fast 12.000 Einwohner zählende Stadt liegt im südwestlichen Landkreis Schwandorf und war bis 1990 Standort eines großen Eisenwerks, der Maximilianshütte.
1923 wurde die erste Pfarrkirche St. Barbara geweiht. Wegen des großen Flüchtlingsstroms nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde das Gotteshaus zu klein. Eine Vergrößerung war wegen des Untergrunds nicht möglich, was schließlich nach nicht einmal 40 Jahren zum Bau einer neuen, größeren Pfarrkirche führte. Die Pläne liefert der Architekt Georg Berlinger aus München. Am 24. September 1961 fand die Weihe statt.
Der 34 Meter hohe quadratische Glockenturm steht durch das Treppenhaus mit dem Hauptschiff in Verbindung. Über dem Hauptportal bewachen zwei Engel den Eingang zum Gotteshaus. Das Kalksteinrelief schuf der Akademische Bildhauer Otfried Narewski aus München. Er entwarf vermutlich auch die Bronzestatue links daneben, die Heilige Barbara mit Turm und Kelch.
Die Rosette (Durchmesser 4,10 m) aus bunten "Echt-Antik-Tongläsern" im Giebelteil lässt Licht auf die Empore fallen.
Innen zeigt sich die Kirche als ein geräumiges, lichtdurchflutetes Gotteshaus. Die schlichte, geschmackvolle Ausgestaltung wirkt beruhigend und unaufdringlich. Fenster, Decken- und Wandgemälde sind in ihrer zarten Farbgebung aufeinander abgestimmt.
Bei der Innenrenovierung 1998 wurde das Deckengemälde und die Flächen über den ehemaligen Seitenaltären farblich neu gestaltet. Alle Sichtbetonflächen wurden verputzt und farblich angeglichen.
Blickfang ist das riesige Altarbild aus Marmormosaik, das die Ostwand in ihrer vollen Höhe einnimmt. Es wurde nach der künstlerischen Schöpfung des Malers Ludwig Seemüller in der Werkstätte für Mosaik und Glasmalerei Gustav von Treck, beide in München, angefertigt.
In dem Kunstwerk lässt sich leicht eine Dreigliederung erkennen:
Im oberen Teil ist die Hl. Dreifaltigkeit dargestellt: Rechts die Hand Gottes als Vater und Schöpfer, darunter der Hl. Geist in Gestalt einer Taube und links Jesus, der Auferstandene.
Der Mittelteil zeigt die Kreuzigung mit Maria links und dem Lieblingsjünger Johannes rechts. Darunter wird die Abendmahl-Szene wiedergegeben: Jesus mit seine zwölf Aposteln; Judas, der Verräter, kehrt am linken Bildrand der Tischgemeinschaft den Rücken.
Im unteren Teil stehen Getreideähren und Weintrauben als Sinnbild für Brot und Wein bei der Eucharistie.
Nicht zu übersehen ist am rechten Bildrand die Kirchenpatronin, die Hl. Barbara mit Kelch und Turm.
Der Altar, fünf Tonnen schwer, der Ambo und der Taufstein rechts vorne im Kirchenschiff bestehen aus hellem Juramarmor.
Der an der Vorderseite des Altares angebrachte turmförmige Bronzebehälter birgt Reliquien eines unbekannten Heiligen.
Vier Säulen trennen das niedrigere Seitenschiff vom Hauptschiff. Die Bilder an den Säulen wurden im Zuge der Renovierung auf die neuverputzten Betonsäulen aufgemalt. Dargestellt sind die Symbole für die vier Evangelisten dar, die sich auf den Beginn des jeweiligen Evangeliums beziehen
Alle Fenster, auch die in der Sakramentskapelle, wurden nach Entwürfen des Malers Ludwig Seemüller angefertigt in der Hofglasmalerei Schneider zu Regensburg.
In den Deckengemälde sind in Symbolen die sieben Sakramente der Kirche zu erkennen.
Taufe und Krankensalbung
Ehe und Weihen
Bußsakrament und Firmung.
Das siebte Sakrament, die Eucharistie, ist im unteren Bereich des Altarmosaiks bildhaft dargestellt.
Die Orgel wurde 1969 von der Firma Nenninger erstellt und eingebaut (2148 Pfeifen, 28 Register).
(Quelle: Kirchenführer und Webseite der Pfarrei)
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Fotos von der Glockenweihe: Pfarrarchiv St. Barbara, Maxhütte-Haidhof
Alle übrigen Fotos, Videos und Tonaufnahme: unteroktav
Ganz herzlichen Dank an die Verantwortlichen der Pfarrei St. Barbara für die Ermöglichung der Aufnahmen, den freundlichen Empfang und die angenehme Kooperation!
EIN FROHES, GESEGNETES OSTERFEST!
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