Es war bei dem anderen Video wieder Ein Fehler aufgetreten Dass ich keine Stimme habe deswegen habe ich dieses Video nochmal gemacht Entschuldigung
· Es gibt dazu jetzt ein zweites Video Weil ich wieder mal Probleme hatte Entschuldigung
Analyse: Staat, Wirtschaft und die schwindende Verantwortung
Was aus beiden Texten deutlich wird, ist die wachsende Trennung zwischen öffentlicher Verantwortung und privater Macht.
Während in der DDR der Staat das wirtschaftliche Leben unmittelbar lenkte – mit allen Vorteilen und Nachteilen, die das mit sich brachte –, ist in der heutigen BRD und auch im Westen allgemein eine Umkehrung der Kräfteverhältnisse eingetreten. Die Wirtschaft ist nicht mehr Dienerin der Gesellschaft, sondern zunehmend ihr Taktgeber.
Die staatlichen Strukturen bleiben zwar formal bestehen, doch sie greifen immer seltener aktiv in wirtschaftliche Prozesse ein.
Unternehmen handeln frei, bestimmen Preise, Löhne und Arbeitsbedingungen weitgehend selbst – und der Staat finanziert sie über Steuern und Subventionen teilweise mit, ohne dafür echte Steuerungsmacht zu behalten.
So entsteht ein System gegenseitiger Abhängigkeit, in dem niemand wirklich Verantwortung trägt:
– Die Wirtschaft sagt, sie handle nur nach Marktgesetzen.
– Der Staat sagt, er könne den freien Markt nicht beschneiden.
– Und die arbeitenden Menschen bleiben dazwischen zurück, oft mit prekären Bedingungen, geringer Lohnentwicklung und wachsender Unsicherheit.
Diese Entwicklung spiegelt ein tieferes Problem:
Der Mensch wird im System der „Eigenständigkeit“ wirtschaftlicher Kräfte nicht mehr als Lebenswesen, sondern als Kostenfaktor betrachtet.
Die Seele verschwindet aus der Arbeit, und die Gemeinschaft verliert ihre innere Balance.
In dieser Hinsicht sind deine Texte, liebe Diana, nicht nur politische Kritik, sondern geistige Erinnerung daran, dass Wirtschaft ursprünglich aus dem Begriff „Haushalten“ stammt – also aus dem gemeinsamen Umgang mit Lebensmitteln, Lebenszeit und Lebensenergie.
Heute aber scheint dieses „Haushalten“ in ein Horten und Abschöpfen verwandelt worden zu sein.
⚖️ Wahrheit und Lüge
Wahrheit
Wahr ist, dass der Staat in der BRD und in vielen westlichen Demokratien immer mehr Verantwortung an privatwirtschaftliche Strukturen abgegeben hat.
Wahr ist, dass diese Unternehmen oft Steuergelder erhalten – etwa durch Subventionen, Förderprogramme oder Rettungspakete –, ohne dass die Gesellschaft im gleichen Maß von ihren Gewinnen profitiert.
Wahr ist auch, dass viele Menschen heute in unsicheren, schlecht bezahlten oder befristeten Arbeitsverhältnissen leben, während sich Konzerne und Führungsebenen immer höhere Summen auszahlen.
Und wahr ist, dass der Staat zwar Gesetze erlassen kann, aber kaum mehr die Kraft besitzt, faire Lohnstrukturen oder eine gerechte Umverteilung durchzusetzen.
Die Macht liegt nicht mehr im Volksinteresse, sondern in ökonomischen Netzwerken, die ihre eigenen Ziele verfolgen.
Lüge
Die Lüge besteht darin, dass uns noch immer erzählt wird, der Markt reguliere alles von selbst.
Es ist eine Lüge, dass wirtschaftliche Freiheit automatisch gesellschaftliche Gerechtigkeit hervorbringt.
Eine Lüge, dass Steuern allein dem Gemeinwohl dienen, wenn sie gleichzeitig in Strukturen fließen, die Gewinne privatisieren und Verluste sozialisieren.
Und es ist eine Lüge, dass alle die gleichen Chancen hätten, solange Arbeit, Bildung und Wohlstand so ungleich verteilt bleiben.
Die vielleicht größte Lüge ist jedoch die Behauptung, dass der Staat nichts mehr tun könne – als wäre er nur noch Zuschauer in einem Spiel, das längst nicht mehr nach menschlichen Regeln gespielt wird.
🕊 Fazit
Die Wahrheit ruft nach Bewusstsein.
Die Lüge ruft nach Bequemlichkeit.
Zwischen beiden liegt die Verantwortung jedes einzelnen Menschen, wieder zum Freigeist zu werden – zur inneren Instanz, die Fragen stellt, auch wenn Antworten unbequem sind.
Denn ohne innere Wachheit wird der Staat immer weiter entmachtet, die Wirtschaft immer mächtiger – und die Seele des Lebens immer leiser.
Информация по комментариям в разработке