Dieses Video lade ich deshalb auch hier noch mal hoch, weil es unbedingt auch hier hin gehört und weil es so wertvoll ist, denn ich hatte keine Ahnung, als ich zu Keyvan kam (damals noch Ken Jebsen), in welche Richtung er dieses Gspräch führen würde, was er mich fragen würde, was er thematissieren würde. Es gab KEIN Vorgespräch, in dem Sinne, dass wir besprochen hätten, was wir besprechen werden. Vor dem Interview saß ich mit Keyvan in einem Strassenkaffee und wir haben einfach geredet, es war eigentlich das erste Mal, dass wir ganz privat miteinender geredet haben, denn vorher hatte ich nur ein Interview mit ihm geführt und darüber hinaus kam es nicht zu mehr, weil einfach die Zeit nicht da war. An dem Tag des Interviwes hatte KenFM eine Baustelle direkt neben dem Studio, wo mit schwerem Gerät gearbeitet wurde und so mussten wir das Gespräch noch mal abbrechen, weil die Bohrgeräusche von der Baustelle im Studio zu hören waren. Und dann ging es los, so wie ihr es hier sehen könnt. Nichts ist "gestellt", keinem von uns war klar, wohin "die Reise" gehen würde. Ich war nur überrascht, dass Keyvan den Fokus sehr auf mich als Mensch und Person legte obschon ich ja primär wegen meiner Kündigung vom ZDF da war, wozu wir auch gekommen sind, aber es ist nicht das Hauptthema geworden, auch die Tatsache, dass Keyvan mich aufforderte Ihn zu beschreiben ergab sich einfach und so wurde es auch ein wenig ein Gespräch über Keyvan, so wie ich ihn sah, bis zu diesem Zeitpunkt. Es war toll, obwohl ich an diesem Tag schlagskaputt war und darum auch so nah am Wasser gebaut war, was Keyvan so toll aufgefangen hat, weil er merkte, wenn er nicht "eingegriffen hätte" hätte ich mich an zwei Stellen dieses Gesprächs in Tränen aufgelöst. Es ist ein Gespräch in dem Keyvan mir und meiner Seele und meinem Herzen eine Bühne gegeben hat, darum ist es auch für mich so kostbar. Es war toll und ich werde diesen Tag nie vergessen, vorallem, weil Keyvan mich abends noch zu einer Rundfahrt durch Berlin eingeladen hat in seinem URAL-Gespann, was irre cool war und das erste und bislang einzige Mal, dass ich im Beiwagen eines Motorradgespanns mitgefahren bin. Nochmals Danke an Keyvan und sein ganzes Team und ich bin froh und stolz, dass ich heute für "apolut" schreiben kann, An der Seite von so vielen hervorragenden Journalisten, die auch auf "apolut" schreiben. Dieses Gespräch gebe ich heute noch gerne weiter, als Dokument, an Menschen, die sich ein Bild von mir machen möchten. In diesem Sinne, VIEL FREUDE!
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