Angekündigt war der Fiat 500e als neue, elektrische Variante schon länger. Nun hat man bei Fiat im Rahmen einer virtuellen Pressekonferenz endlich alle Fakten geliefert. Der preisliche Einstieg für den neuen Herzensbrecher mit den Dolce Vita Genen beginnt bereits bei 23.560 Euro und das vor Abzug der Förderungen.
Der Look des 500er ist seit eh und je unkaputtbar, das ikonische Outfit hat ja bereits die seit 2007 erhältliche moderne Variante manifestiert, Nun, 2020, wird der kleine Fiat endlich auch ab Werk rein elektrisch losgelassen. Umbauten in kleinen Stückzahlen gab es übrigens schon bereits vorher.
Fiat 500e Action
Den Einstieg markiert der Fiat 500e Action zum genannten Preis von 23.560 Euro. Verzichten muss man hier auf Batteriekapazität und Leistung, denn der Kraftspeicher im Unterboden fasst in dieser Version „nur“ 23,7 kWh und der Elektromotor leistet in der Spitze „nur“ 70 kW, also 95 PS. Bereits an Bord ist aber eine DC-Schnellademöglichkeit mit bis zu 50 kW, darüber hinaus diverse Assistenzsysteme, eine manuelle Klimaanlage und Keyless Go. Die Version Action ist ausschließlich als Limousine erhältlich.
Fiat 500 Passion
Die nächste Stufe ist der Fiat 500 Passion und hier gehört bereits die große Batterie mit 42 kWh dazu, per DC kann man hier sogar mit 85 kW laden, was den kleinen Italiener insgesamt durchaus langstreckentauglich macht. Das Infotainmentsystem namens Uconnect mit einem 7 Zoll großen Bildschirm markiert hier die Serienausstattung, zudem gibt es DAB+ und eine Geschwindigkeitsregelanlage. Der Fiat 500 Passion ist als Limousine, als viersitziges Cabrio sowie in der brandneuen 3+1-Variante bestellbar. Letztere bietet auf der Beifahrerseite eine zusätzliche, gegenläufig angeschlagene Tür, die den Einstieg auf die Rückbank erleichtert. Für die Limousine sind hier mindestens 27-560 Euro fällig, also 4.000 Euro mehr. Das Cabrio startet bei 30.560 Euro , der 3+1-Türer bei 29.560 Euro.
Fiat 500e Icon
Der nächsthöhere Ausstattungstrim, so nennen die Hersteller ihre Varianten, hört auf den schönen Namen Icon und bietet Annehmlichkeiten wie einen größeren Infotainment-Screen mit immerhin 10,25 Zoll, Klimaautomatik und Verkehrszeichenerkennung. Ein schicker Schlüssel in Steinoptik, Leichtmetall- statt Stahlfelgen und elektrische Fensterheber sorgen für zeitgemäßen Komfort im 500er. Der Aufpreis zur Ausstattung Passion liegt bei glatt 2.000 Euro.
Fiat 500 „La Prima“
Das obere Ende der Fahnenstange markiert der Fiat 500 „LA Prima“.
Bei ihm gehören eine 360° Kamera, Autonomes Fahren nach Level 2, also mit Spurhaltefunktion und ein Glasdach zur Serienausstattung. Das Cabrio bietet ein Verdeck mit Fiat-Monogramm, die Limousinen ein großzügiges Glasdach. Überhaupt wurde hier sehr viel Wert auf das Design gelegt – innen wie außen. Das beginnt bei Voll-LED-Scheinwerfern und reicht über eine Ausstattung aus schickem Eco-Leder, also einem hochwertigen Imitat bis hin zu üppigen 17 Zoll Felgen und diversen modischen Accessoires. Der La Prima dürfte auch auf oder zumindest am roten Teppich eine ausgezeichnete Figur machen. Im Gegenzug verlangt er auch das größte finanzielle Engagement: Die Limousine startet bei 34.900 Euro, das Cabrio bei 37.900. Den 3+1-Türer bekommt man nicht in dieser Ausstattung.
Außen hui, innen auch?
Ist der neue 500er nun nur hübsch oder kann der auch was? Die technischen Daten sprechen da eine deutliche Sprache. Mit dem kleinen Akku, der brutto 23,7 und netto 21,3 kWh bietet, dürften Reichweiten von 150 km realistisch sein, der WLTP-Wert spricht von bis zu 180 km. Bei einem überschaubaren Leergewicht von gerade mal 1255 kg klingt das nicht unmöglich. Mit dem großen Akku bringt der 500er mindestens 1365 kg auf die Waage, das Cabrio wiegt einen Hauch über 1400 kg. Auch das sind noch gute Werte und die verbauten 42 kWh, netto sind das 37, sollen Reichweiten um 300 km ermöglichen. Im ziemlich wohlmeinenden WLTP-City-Modus gar über 400. Das bleibt abzuwarten, wenn der schicke Fiat dann endlich auf unseren Straßen rollt. Das er das auch in engen Gassen hinbekommt, dafür sollten die Modelmaße sorgen. Der Wendekreis liegt bei 9,7 m und mit 3,63 m Länge, 1,90 Breite mit Außenspiegeln und einer Höhe von 1,53 m passt die Knutschkugel sicherlich überall durch. Ach ja, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 150 bzw. 135 km/h und die Beschleunigung auf 100 km/h bei 9,0 Sekunden. Wichtiger als der Stammtischwert ist allerdings der Spurt auf 50 Sachen, denn der ist in gerade mal 3,1 Sekunden absolviert. Bravo.
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