Die Geschichte von Ljubo Miloš gehört zu den dunkelsten Kapiteln des Zweiten Weltkriegs. 1919 in Bosanski Šamac geboren, stieg Miloš innerhalb der Ustaša auf, der faschistischen Bewegung, die unter der Besatzung der Achsenmächte den Unabhängigen Staat Kroatien errichtete. Nach dem deutschen und italienischen Überfall auf Jugoslawien im April 1941 entfesselte das Ustaša-Regime eine brutale Terrorherrschaft gegen Serben, Juden, Roma und politische Gegner. Im Zentrum dieser Vernichtungsmaschinerie stand das Konzentrationslager Jasenovac, einer der berüchtigtsten Mordorte Europas. Dort wurde Miloš zu einem der gefürchtetsten Ustaša-Offiziere. Als Lagerkommandant und später als stellvertretender Kommandant überwachte er Massenhinrichtungen, Folter und systematische Gräueltaten. Überlebende beschrieben ihn als einen Mann, der mit Stolz mordete und in Grausamkeit mit anderen Offizieren wetteiferte. In Jasenovac wurden Tausende Männer, Frauen und Kinder mit Messern, Gewehren, Äxten und Hämmern getötet. Ganze Transporte verschwanden spurlos. Seine eigenen Aussagen nach dem Krieg bestätigten das Ausmaß der Morde und die Absicht des Regimes, ganze Bevölkerungsgruppen zu vernichten. Miloš arbeitete zudem eng mit seinem Cousin Vjekoslav Luburić zusammen, dem Architekten des Ustaša-Lagersystems. Er beteiligte sich persönlich an Massakern, Verhören und Tötungen sowohl in Jasenovac als auch im Lager Stara Gradiška, wo selbst Kinder auf grausamste Weise ermordet wurden. Seine Verbrechen beschränkten sich nicht auf die Lager, sondern umfassten auch Überfälle auf Dörfer und die Deportation von Zivilisten. Nach dem Krieg floh Miloš, wurde jedoch 1947 gefasst, als er versuchte, gemeinsam mit antikommunistischen Guerillagruppen nach Jugoslawien einzudringen. In seinem Prozess 1948 gestand er Massenmord und räumte offen die genozidale Zielsetzung des Ustaša-Regimes ein. Er wurde zum Tode verurteilt und im Alter von 29 Jahren in Zagreb gehängt – und hinterließ ein Vermächtnis des Terrors sowie einige der brutalsten Kriegsverbrechen, die auf dem Balkan begangen wurden.
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