Edmund Heines war eine der gefürchtetsten und zugleich umstrittensten Figuren im Machtaufstieg Adolf Hitlers – ein brutaler SA-Kommandeur, dessen Gewalt, Skandale und nahezu unkontrollierte Autorität ihn für das nationalsozialistische Regime zugleich unentbehrlich und gefährlich machten. Geboren 1897, entstammte Heines dem zerrütteten Deutschland der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg. Er schloss sich zunächst den Freikorps an und trat später der frühen NSDAP bei, wo ihn seine Loyalität gegenüber Ernst Röhm und der SA rasch nach oben brachte.
Bereits zu Beginn der 1930er-Jahre war Heines im gesamten Reich für seine Grausamkeit, seine Beteiligung an politischen Morden und seine Rolle bei der Verwandlung der SA in ein Instrument des Straßenterrors bekannt. Nach der Machtübernahme Hitlers wurde Heines zum Polizeipräsidenten von Breslau ernannt. In dieser Funktion richtete er eigene Haft- und Folterstätten ein, in denen politische Gegner misshandelt, gefoltert oder ermordet wurden.
Selbst innerhalb der NSDAP galt Heines als unberechenbar und extrem gewalttätig – als ein Mann, dessen Exzesse die Stabilität des Regimes zu gefährden drohten. Als sich die Spannungen zwischen Hitler und Ernst Röhm zuspitzten, wurde Heines zu einem der Hauptziele jener Säuberung, die später als Nacht der langen Messer bekannt wurde.
Am 30. Juni 1934 stürmten SS-Einheiten den Ort Bad Wiessee, wo sich Heines gemeinsam mit anderen SA-Führern aufhielt. Seine Verhaftung wurde gezielt skandalisiert, als das Regime seine homosexuelle Beziehung öffentlich machte – eine Enthüllung, die Hitler nutzte, um Röhms Umfeld zu diskreditieren und die Säuberung zu rechtfertigen. Wenige Stunden später wurde Edmund Heines im Gefängnis Stadelheim erschossen und gehörte damit zu den Dutzenden SA-Führern, die im Zuge von Hitlers Machtkonsolidierung beseitigt wurden.
Sein Sturz legte die Brutalität, die Heuchelei und die inneren Machtkämpfe offen, die die frühe nationalsozialistische Diktatur prägten.
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