Bei mir wurde die Rosazea durch ein akutes Geschehen (Eiseninfusion) ausgelöst, so dass die Ursache - das Hormon Histamin- gut greifbar ist.
Meist ist es so, dass sich Symptome schleichend entwickeln, was es schwierig macht, die Ursache zu finden. Insofern sind akute Auslöser naturwissenschaftlich wunderbar.
Das Hormon Histamin wird von der Wissenschaft aber leider noch weitgehenst vernachlässigt, obwohl es außer Allergien noch ganz viele andere Symptome im Körper hervorrufen kann.
Nachtrag 14.10.2023: Es gibt eine Krankheit, die jetzt durch long covid endlich bekannter wird und von der ca. 17% der Menschen in Deutschland betroffen sind, es aber meist nicht wissen, weil die ÄrztInnen mit ihren vielen unspezifischen Beschwerden nichts anfangen können.
Ein gerade erschienenes Buch dazu: Die Systemische Mastzellerkrankung von Prof.Dr. med. Molderings und Prof. Dr. med. Mücke. im Trias Verlag.
Checkliste zur Feststellung eines Mastzellmediatorfreisetzungssyndroms:
www.humangenetics.uni-bonn.de/de/forschung/forschungsprojekte/mastzellerkrankungen/checklistepatientenversion
Bei Frauen in den Wechseljahren wird Histamin verstärkt durch den lang andauernden Zyklus vom Körper produziert und sollte eine Histaminabbaustörung/Histaminose/Histaminintoleranz vorliegen, reichert es sich in ungesundem Maße im Körper an.
Außerdem wird das Hormon Progesteron, das Histamin in seiner Wirkung zu dämpfen scheint, nach den nicht mehr vorhandenen Eisprüngen im Zyklus der Frau, deutlich geringer vom Körper produziert.
Auch Bakterien im Darm können Histamin produzieren z.B. wenn Eiweiß im Magen aufgrund von zu wenig Magensäure (also Achtung bei Magensäurehemmern!) nicht ausreichend vorverdaut wird.
Bei der Rosazea bei Männern könnte das Thema Alkohol (Alkohol blockiert das Histamin abbauende Enzym DAO) sowie eine hohe Eisenkonzentration im Körper eine Rolle spielen.
Auch bei empfindlichen Schleimhäuten können die darin befindlichen Mastzellen vermehrt Histamin ausschütten. Bei Erkrankungen wie dem Mastzellaktivierungssyndrom (MCAS) tritt das sehr stark auf.
Fette, die ich nutze:
Kochen: Kokosfett, Ghee (geklärte Butter), Olivenöl
Mundspülung 20 min.: Kokosfett (schmilzt im Mund)
Gesichtshaut: Sheabutter (extrem gut verträglich bei empfindlicher Haut, verstopft die Poren nicht, gut bei Entzündungen)
Nachtrag 2023: Inzwischen fülle ich mir etwas Sheabutter in ein kleines Schraubglas, stelle dieses auf die Heizung damit, die Butter flüssig wird, gebe ein Paar Tropfen Myrrhe Aromaöl dazu (ist genial für die Haut und riecht sehr dezent und angenehm), rühre mit einer Gabel kurz um, damit sich das Myrrheöl in der Sheabutter gut verteilt und lasse es dann wieder fest werden (Weihrauchöl soll auch sehr gut sein).
Ein von Rosazea Betroffener hat mich noch auf folgende Studie hingewiesen.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/10695...
In dieser Studie wurde bei 53 Patienten erfolgreich mit Antibiotika Helicobacter Pylori entfernt. Danach ist die Rosazea bei 51 Patienten in 2-4 Wochen verschwunden.
Wenn ich das berücksichtige, wäre meine Theorie, dass Rosazea die Folge einer angegriffenen Magenschleimhaut bzw. der Schleimhäute insgesamt (den Darm können wir nicht spüren) ist, sei es nun durch Histamin angegriffen wie bei mir oder durch den Helicobacter bei anderen.
Allerdings scheint es so zu sein, dass man diese angegriffene Magenschleimhaut nicht unbedingt bei einer Magenspiegelung erkennen kann. Bei mir waren alle Schleimhäute schwer angegriffen. Die Mundschleimhaut kann man von außen gut sehen sehen. Sie brannte wie Feuer, aber es warvon außen nichts sichtbar Entzündungen sehen normalerweise rot aus. Also dieses Brennen durch Histamin in den Schleimhäuten, scheint nicht sichtbar zu sein. Insofern hat es mich auch nicht gewundert, dass bei mir bei einer Magen Darm-Spiegelung ebenfalls nichts gesehen wurde.
Weitere Infos findest du in dem Text unter meinem Video: chronische Verschleimung im Hals.
Außerdem kannst du im Internet inzwischen unter dem Begriff Histaminintoleranz ganz vieles finden, wovon der Arzt, deine Ärztin noch immer keine Ahnung haben.
Zu meiner Person:
www.ulrike-jung.de
www.klar-und-gelassen.de
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