Zum Buch Ernährung bei Polyneuropathie:
https://bitzer-sporttherapie.de/produ...
Zum Selbsthilfeset bei Polyneuropathie:
https://bitzer-sporttherapie.de/produ...
Ausführlicher Artikel zu Vitamin D bei Polyneuropathie:
https://bitzer-sporttherapie.de/vitam...
Ausführlicher Artikel zur Ernährung bei Polyneuropathie:
https://bitzer-sporttherapie.de/ernae...
Hilft Vitamin D gegen Polyneuropathie?
Vitamin D ist gerade hoch im Kurs, insbesondere weil es in letzter Zeit sehr häufig in den Medien präsent ist und viele Effekte auf die Gesundheit hat.
Aber wie ist es mit Vitamin D und Polyneuropathie? Hilft es tatsächlich? Wie groß sind die Wirkungen? Welche Riskien gibt es? Wie viel Vitamin D kann man nehmen?
Denn wie bei allen Vitaminen wird an manchen Stellen sehr viel versprochen und von riesigen Wirkungen berichtet. Es ist allerdings schwierig, verlässliche Informationen zu finden.
Deshalb habe ich hier Ergebnisse von Studien zusammengefasst und in praktische Empfehlungen umgesetzt.
Das häufigste Mangelvitamin
Es ist bereits bekannt, dass ein Mangel an Vitamin D mit zahlreichen gesundheitlichen Problemen zusammenhängt.
So erhöht sich laut einigen Untersuchungen bei einem Mangel an Vitamint D die Gefahr von Herzkrankheiten, Knochenbrüchen, Autoimmunkrankheiten und sogar manchen Krebserkrankungen.
Außerdem ist bekannt, dass ein Mangel am "Sonnenvitamin" in Deutschland sehr häufig vorkommt. Denn das Vitamin kommt in unserer Nahrung nur in geringen Mengen vor. Der Körper ist allerdings in der Lage es selbst herzustellen, wenn Sonnenlicht auf die Haut fällt. 80-90% des Bedarfs sollte der Körper mit Vitamin D abdecken das er selbst produziert wenn Sonnenstrahlen auf die Haut fallen (RKI).
Allerdings begeben wir uns viel zu selten in die Sonne um genügend Vitamin D zu produzieren. Das ist der Grund, warum unsere Körper auch nicht genügend davon herstellen können.
Laut dem Robert-Koch-Institut weisen deshalb 56% der deutschen Bevölkerung Vitamin D Spiegel auf, die unter dem Optimum liegen (RKI). An vielen Stellen wird deshalb inzwischen Vitamin D als das einzige Vitamin genannt, das man zusätzlich zur normalen Ernährung zu sich nehmen sollte.
Aber was bedeutet das für die Polyneuropathie?
Mangel an Vitamin D und Polyneuropathie hängen zusammen
Ein Mangel an Vitaminen ist natürlich immer mit negativen Folgen verbunden.
Ob Vitamin-D-Mangel bei Polyneuropathie eine Rolle spielt wurde bisher hauptsächlich an Diabetikern untersucht. Für andere Formen der Polyneuropathie ist leider kaum Forschung vorhanden.
Zahlreiche Studien zum Thema deuten darauf hin, dass Menschen, die an Diabetes leiden und zu wenig Vitamin D im Blut haben, eher eine Polyneuropathie entwickeln.
In einer Metaanalyse (also einer Studie, die die Ergebnisse anderer Studien analysiert und zusammenfasst) im" Journal of endocrinological investigation" wurde berichtet, dass Diabetiker, die an Vitamin-D-Mangel litten fast dreimal häufiger auch eine Polyneuropathie entwickelten. Hier können Sie die Studie nachlesen.
Wenn Sie also an Diabetes leiden, sollten Sie besonders darauf achten, genügend Vitamin D im Blut zu haben.
Der Mangel scheint hier noch mehr als sonst negative Effekte zu haben.
Ob der Mangel an Vitamin D auch bei Menschen die nicht an Diabetes leiden zu einem erhöhten Risiko an Polyneuropathie führt, ist bisher nicht wissenschaftlich geklärt. Meine persönliche Vermutung ist allerdings dass auch hier ein Zusammenhang besteht.
Vitamin D schützt vor Knochenbrüchen
Vitamin-Mangel führt aber nicht nur zu Polyneuropathie, er hat auch weitere Auswirkungen auf den Körper.
Wer an Polyneuropathie leidet hat ein deutlich erhöhtes Risiko zu stolpern, zu stürzen und sich dabei zu verletzen. Wer zusätzlich noch fragile Knochen hat, bricht sich natürlich leichter etwas.
Und auch hier kann das Vitamin D helfen. Denn es trägt dazu bei, die Festigkeit der Knochen zu erhalten, indem es hilft Calcium einzubauen.
Wer genügend Vitamin D hat, schützt sich daher vor Osteoporose und häufigen Knochenbrüchen. Das gilt insbesondere dann wenn gleichzeitig Calcium und Vitamin K2 in genügendem Maß aufgenommen werden.
Vitamin D ist auch für die Muskeln wichtig
Wer zu wenig Vitamin D hat, der hat auch eine schlechtere Muskelfunktion.
Das schlägt sich in weniger Muskelkraft nieder, aber auch in einer größeren Gefahr zu stürzen.
In einigen Studien wurde Menschen, die zu geringe Mengen des Vitamins im Blut hatten ein Nahrungsergänzungsmittel zum Ausgleich des Mangels verabreicht.
Die Probanden, die das Präparat nahmen stürzten etwa 20 Prozent seltener als jene, die nur Placebos erhielten. Das heißt einer von 5 Stürzen konnte so verhindert werden.
Da Polyneuropathie-Patienten leider sehr häufig stürzen und sich dabei auch oft verletzen, ist dies ein weiterer Grund, eine ausreichende Versorgung sicherzustellen.
Информация по комментариям в разработке